Kreativität beim Training ist gefragt. Die Radsportler nutzen die Zwangspause und halten sich auf ihren Smart-Heimtrainern weiter in Form.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 05. April 2020 (02:23)

Radfahren, eines der wenigen Dinge, die im öffentlichen Leben dieser Tage noch erlaubt sind, hat ebenfalls mit den Folgen des Coronavirus zu kämpfen. So pausieren die Besten des Landes, denn die drei südburgenländischen WM-Starter des RSC ARBÖ Südburgenland, Verena Eberhardt, Andreas Müller und Stefan Matzner, haben radeln zwar im Hinterkopf, schalten aber auch sportlich zurück. Ihre Vereinskollegen sind anderweitig aktiv und passen sich den Gegebenheiten an.

„Der Plan ist wie bei einem Wintertraining“, erklärt RSC-Obmann Ernst Imrek. Neben Kraft- und Stabilisationstraining heißt das: Smart-Heimtrainer. Dieser ist spannend, wird einem eine virtuelle Landschaft auf einem Bildschirm angezeigt, wo man sich mit Radkollegen aus aller Welt verbinden kann. „Jeder trainiert zwar zuhause, kann die üblichen Gruppenausfahrten aber weiter und vor allem gefahrlos abhalten“, so Imrek, der es als eine Art Standortbestimmung sieht, denn das Messen mit dem Gegner bleibt so aufrecht.