Verena Eberhardt: Glück im Unglück bei Bahn-WM. Die Sportlerin aus St. Martin in der Wart war in einen Sturz verwickelt, verletzte sich aber nicht schwer.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 06. März 2019 (01:43)
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Im Gespann mit der Vizeweltmeisterin. Verena Eberhardt trainierte mit Lydia Boylan (l.) vor der WM gemeinsam auf Mallorca.Kaplan

Verena Eberhardt beendete am Sonntag ihre dritte Bahnrad-WM in Pruszkow (Polen). Zum Auftakt hatte die 24-Jährige wenig Glück. Eineinhalb Runden vor Schluss des Scratch-Bewerbes war sie in einen Massensturz verwickelt. Die Südburgenländerin konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und lag mit zehn anderen Fahrerinnen am Boden.

Eberhardt fuhr noch auf 14. Gesamtrang

Die Folgen des Sturzes waren für sie aber glimpflich. Die geprellte Hüfte wurde mithilfe des österreichischen Radsportverbands-Masseurs bis zum Start des Punkterennens behandelt.

„Schade, dass ich in den Sturz verwickelt war. Aber bei einer WM geht es noch hektischer zu, als bei jedem anderen UCI-Rennen oder im Weltcup. Natürlich wäre es mir lieber gewesen, wäre ich am Rad geblieben. Trotzdem hatte ich Glück im Unglück, es hätte weitaus schlimmer ausgehen können“, berichtete Eberhardt.

Beim 100-Runden-Punkterennen danach hatte sie sich vorgenommen, einen Rundengewinn herauszufahren. Die sehr aktive Fahrweise machte sich aber nicht bezahlt. Die Profisportlerin ersprintete drei Punkte, das bedeutete den 14. Gesamtrang.

„Ich war in ein paar sehr guten Gruppen vertreten, aber leider haben sie nicht zum Erfolg geführt. Ich habe alles versucht und kann mir daher keine Vorwürfe machen.“

Eberhardt war trotzdem ein wenig enttäuscht darüber, „das Ergebnis zeigt nicht, dass ich im Rennen aktiv war. Aber so ist das im Leistungssport. Manchmal gewinnt man, dann verliert man wieder.“ Für sie geht es jetzt in die wohlverdiente Saisonpause. Sie verbringt diese aber nicht auf Reisen, denn seit Weihnachten war die 24-Jährige nur eine Woche in Österreich.