Bundeskanzler Kurz auf Stippvisite in Mischendorf. Sebastian Kurz war auf Überraschungs-Gemeindebesuch. Bürgernah und mit viel Witz nahm Kurz ein einstündiges Bad in der Menge.

Von Carina Fenz. Erstellt am 28. Juli 2021 (19:49)

Für viele Gemeinden ist es eine ganz besondere Ehre, wenn der Bundeskanzler zu Besuch kommt. „Für Mischendorf war es sogar eine Premiere“, freute sich Bürgermeister Martin Csebits.

Am Mittwoch, kurz nach 17 Uhr, war es dann soweit. Über das Kanzleramt, einen Aufenthalt Mitte Juli in Amerika, ein paar Tage Krankenstand und dem heutigen Sommerministerrat im niederösterreichischen Reichenau an der Rax wurde Kurz von rund 250 Personen im Südburgenland in Empfang genommen. Die Hitze trübte die Stimmung keineswegs. Gleich beim Eintreffen gab sich Kurz sehr bürgernah.

Auch das Händeschütteln – obwohl der strengen Kontrolle der 3-G-Regel beim Einlass -  ist beim Bundeskanzler wieder salonfähig geworden. Eine Stunde nahm sich Kurz Zeit, um das Bad in der Menge zu genießen. Hauptthema im Gespräch mit der Bevölkerung war, wie soll es auch anders sein, die Corona-Pandemie.

Am Rednerpult blickte der Kanzler auch auf die Anfänge der Pandemie zurück und erinnerte sich daran, dass es ÖVP-Landesobmann Christian Sagartz gewesen sei, der ihn – neben den laufenden Gesundheits- und Wirtschafts-Maßnahmen – an die notwendige Unterstützung für die Kommunen erinnert habe. Gemeinsam mit Sagartz und Co. besuchte Kurz deshalb mit Mischendorf eine Gemeinde, die von den Zuschüssen besonders profitiert hat.

Die Lebensqualität im ländlichen Raum unterstrich Kurz in seiner Rede, Bürgermeister Csebits die Rolle der Gemeinden als „Motor der regionalen Wirtschaft“. Beim „Abholen“ der Gelder hätten die Kommunen auch selbst investiert und Kreativität bei den Projekten gezeigt. Zugleich zeigte sich Kurz erfreut darüber, dass „so ein Zusammenkommen nach der Zeit des Verzichts wieder möglich ist“. In diesem Sinne traf der Kanzler auch noch in Deutsch Schützen und Moschendorf auf ÖVP-Funktionärinnen und -Funktionäre.