Neues Leben für die letzte Mühle in Oberwart

Klaus Glavanics hat die über 150 Jahre alte Raffel-Mühle in der Badgasse gekauft. Sein Plan: ein Kultursaal.

Erstellt am 21. Oktober 2021 | 05:59

1868 erbaut, gehört die Raffel-Mühle zu einem der interessantesten Gebäude im Stadtgebiet. Beinahe jeder, der an dem historisch wertvollen Gebäude mitten im Stadtzentrum vorbeizieht, muss einen Blick auf die alten Mauern wagen. Klaus Glavanics hat das Gebäude kürzlich gekauft und damit einen echten „Glücksgriff gemacht“, wie er selbst meint. „Ich bin wirklich unglaublich dankbar dafür, dass ich dieses Gebäude, für das sich so viele interessiert haben, erwerben konnte“, bedankt sich der Gastronom bei der Familie Raffel.

Warum gerade er den Zuschlag bekommen hat, wollte er freilich nicht sagen, „aber vielleicht wegen der guten Nachbarschaft“, schmunzelt der Telegraph-Chef, der auch schon große Pläne für den Umbau hat. „Ziel ist es natürlich das Gebäude so zu erhalten, wie es jetzt ist und nur im Innenraum umzubauen“, so Glavanics, der einen Veranstaltungssaal für Seminare, Hochzeiten und Feiern jeglicher Art in den alten Gemäuern unterbringen möchte.

„Die Mühle, die im Erdgeschoss rund 100 Quadratmeter Fläche hat, soll zukünftig aber auch als Kultursaal für die Stadt dienen. Wann der Umbau startet, steht derzeit allerdings noch nicht fest. Was aber fix ist, der Name. „Raffel-Mühle wird das Haus auch nach dem Umbau heißen. Das ist schon beschlossene Sache“, verrät Glavanics.