Eisteich im Fokus. Schon seit 2015 ist die Sanierung der Anlagen beim Eisteich und dem Stadtpark Thema im Gemeinderat.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 04. Juli 2019 (16:37)
Stumpf
Will, dass der Eisteich umgehend attraktiviert wird. VP-Vizebürgermeister Andreas Stumpf.

Das Gebiet rund um den Eisteich und dem angrenzenden Stadtpark, früher ein Schmuckstück mit Teichen, Stegen und Wegen, ist in die Jahre gekommen und bedarf einer dringenden Sanierung, was auch wieder einmal Thema in der Gemeinderatssitzung in Pinkafeld war.

Beschlüsse sind da, passiert ist nichts

Auf Anfrage der ÖVP, was denn jetzt beim Eisteich passieren werden, informierte SP-Bürgermeister Kurt Maczek über Gespräche mit einem Fachmann von der BOKU, wobei ein Gehweg um den Teich und Baggerarbeiten mit einer Kostenschätzung von 20.000 Euro erörtert worden seien. „Seit März 2015 gibt es gültige Beschlüsse des Gemeinderates, welche vorsätzlich oder fahrlässig nicht umgesetzt wurden. Der kleine Teich wurde im Gegensatz dazu ohne dezidierten Beschluss saniert und optisch attraktiv gestaltet.

Gründe und Kosten wurden dem Gemeinderat nicht dargestellt. Der große Teich ist trotz mehrmaliger Anfragen und Diskussionen lieblos mit Baustellengittern abgesperrt und mittlerweile ein Negativbeispiel für die Gestaltung von Naherholungsgebieten. Zahlreiche Pinkafelder sind über diese Entwicklung sehr erbost und teilen ihre Enttäuschung mit der Bitte um attraktive Gestaltung an uns mit“, erklärt VP-Vizebürgermeister Andreas Stumpf.

Die Neugestaltung des Eisteichs müsse unverzüglich in Angriff genommen werden, um wieder ein attraktives Erholungsgebiet für die Bewohner zu schaffen und die jahrelange offene Baustelle zu beenden. „Diese Untätigkeit kann nicht länger toleriert werden, denn Pinkafeld ist es wert, schöner gestaltet zu werden“, sagt Stumpf abschließend.