Wasserverband investiert in Infrastruktur in Oberwart. Der Wasserverband Südliches Burgenland investiert kräftig in den Ausbau und die Erneuerung der Infrastruktur.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 16. Januar 2020 (03:52)
Der Wasserbehälter am Kirschberg wurde in mühevoller Arbeit händisch saniert.
WVSB

Um rund 150.000 Euro wurde im Vorjahr der Wasserbehälter, der in den 1970er-Jahren am Oberwarter Kirschberg errichtet wurde, saniert. „Eine vollständige Sanierung oder gar ein Neubau ist eine kostspielige Angelegenheit und muss primär einer gründlichen Untersuchung unterworfen werden. Um zu entscheiden, welche Variante die Nachhaltigste sein könnte, wurden alle Möglichkeiten genauestens miteinander verglichen“, heißt es dazu vom Wasserverband.

„Nach dem Abstrahlen der obersten Betonschicht wurde eine Betonschicht von fünf Zentimeter in händischer Arbeit abgetragen. Wand- und Deckenflächen wurden daraufhin neu beschichtet. Zu guter Letzt wurden die gesamte Verrohrung, sämtliche Schieber und Wasserzähler erneuert, die Elektroinstallation, die Innenbeleuchtung und der Schaltschrank ebenfalls. Während dieser vollständigen Sanierung wurde aber die Wasserversorgung der Bezirkshauptstadt nie gefährdet. Sie erfolgte weiterhin vom benachbarten Hochbehälter der Krages aus, da diese zwei Behälter miteinander direkt verbunden sind“, erklärt Christian Portschy. Der vollständig sanierte Behälter sei so Portschy, „einem Neubau gleichwertig, nur viel billiger.“

Übrigens: Mit dem 1. Jänner 2020 wird der Trinkwasserpreis nur an die Schwankungen des Verbraucherpreisindex angepasst.