Kleinstes Haus in Pinkafeld wird wieder belebt. Die Familie Pöll baut derzeit das kleinste Haus Pinkafelds in der Hauptstraße zu einem Stehachterl-Lokal um.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 21. April 2019 (04:30)
Sammlung Franz Posch
In der Zwischenkriegszeit war ein Friseurgeschäft in dem kleinen Haus beheimatet.

In Zeiten, in denen das Innenstadtsterben oft angeprangert wird, gibt es auch einmal gute Nachrichten. So wird im Zentrum von Pinkafeld derzeit fleißig gearbeitet, um ein neues Highlight entstehen zu lassen. Auf der Hauptstraße gibt es derzeit eine Baustelle, die aber kaum auffällt.

Das kleinste Haus wird ganz groß

Kein Wunder, wird doch im kleinsten Haus Pinkafelds - zwischen einem Rad- und einem Gemüsegeschäft gelegen- gewerkelt. In diesen, nur knapp über 40 Quadratmeter großen, Räumlichkeiten waren vom Friseur bis zum Kebab-Lokal schon viele Geschäfte beheimatet. Auch der Feuerwehr diente es schon als Einstellplatz für die erste Motorspritze Pinkafelds. Nun hat sich die Familie Pöll des kleinen Hauses angenommen und will die Lokalszene mit einer Stehachterl-Bar in Pinkafeld beleben. „Wir sind derzeit bei den Innenausbau-Arbeiten. Von den Toiletten über eine kleine Küche bis hin zum Gastraum wird nach Abschluss der Arbeiten alles auf dem neuesten Stand sein“, erklären Hans und René Pöll und meinen weiter: „Uns liegt sehr viel an einer Belebung der Innenstadt, deshalb sind wir hier aktiv.“ Nun ist man aber dringend auf der Suche nach einem Betreiber. Aber nicht nur das neue Stehachterl-Lokal, auch die Räumlichkeiten des ehemaligen „Salon 15“ am Hauptplatz in Pinkafeld suchen noch einen neuen Betreiber. „Beide Lokale werden betreiberfertig übergeben und wir würden uns über Interessenten sehr freuen“, so Hans und René Pöll.

Interessenten erhalten unter 0664/ 312 61 53 oder 0664/ 123 50 04 mehr Informationen. Dann gibt es bald zwei neue Lokale in Pinkafeld.