Schwere Zeiten für Sumsi?. Nur ein bis zwei Zentimeter klein und trotzdem ganz große Nützlinge – Bienen. Wie geht es den Tieren im Südburgenland?

Von Rosa-Stefanie Nutz. Erstellt am 14. April 2019 (03:06)
BVZ
Auch jetzt sind die Bienen in der Region an warmen Tagen schon fleißig unterwegs.

Um rund 40 Völker, mit im Sommer circa 1,5 Millionen Bienen, kümmert sich Imkerin und Verantwortliche des Bienenzuchtvereins Pinkafeld Christine Gremmel derzeit. „Natürlich kann man bei der Zucht auch kleiner anfangen, ich empfehle, immer mit zwei Bienenstöcken zu beginnen“, schmunzelt die Imkerin. Diese können auch ohne Probleme im eigenen Garten aufgestellt werden, es müssen jedoch einige gesetzliche Bestimmungen eingehalten werden.

Besonders Gärten mit naturbelassenen Teilen eignen sich super für die Zucht und neben gut bestäubten Blüten kann man sich auch an 10 bis 40 Kilo Honig pro Jahr erfreuen. „Bevor man sich ein Bienenvolk anschafft, ist es ratsam, einen Kurs zu belegen und sich mit einem Verein in Verbindung zu setzen, ansonsten ist nicht viel nötig, auch neben einem Vollzeitjob ist es gut möglich, Bienen zu züchten“, erklärt die Pinkafelderin.

Die Bienenzucht kommt wieder in Mode

Im Südburgenland haben wir das Glück, dass die Bienen noch genug Nahrung finden und sich neben den landwirtschaftlich genutzten Flächen noch genug Lebensraum für sie bietet. Leider durchleben die Bienen in anderen Regionen nicht so gute Zeiten, wie zum Beispiel im Raum Oberpullendorfer Becken. Ganz besonders freut sich Christine Gremmel jedoch über den Nachwuchs in den Bienenzuchtvereinen. „Auch junge Menschen interessieren sich wieder mehr fürs Imkern“, so die Züchterin.