Selbst geschneiderter Mundschutz ist gefragt. Drei Schneiderinnen aus dem Südburgenland nähen derzeit Schutzmaken. Wichtig: Diese Gesichtsmasken können eine medizinische Atemschutzmaske nicht ersetzen.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 25. März 2020 (04:31)

Mundschutzmasken sind derzeit sehr gefragt. Drei Schneiderinnen im Südburgenland stellen diese her. “Aufgrund vieler Anfragen und auch Großaufträgen bin ich zu dem Entschluss gekommen, Mundschutz anzufertigen. So kann ich mich sinnvoll in dieser schwierigen Situation einbringen“, erklärt Tamara Pichler, vom Salon „Schneidersitz“ in Oberwart. Die Nachfrage sei groß.

Auch in Stegersbach wird im Modeatelier Regine Krammer eifrig genäht. „Nachdem ich einige Anfragen bezüglich selbst genähter Mundschutzmasken von meinen Kunden erhalten habe, habe ich zuerst einmal im Internet recherchiert und dann angefangen, zu nähen“, erklärt Regine Krammer. Für sie sei dies ein weiterer kleiner Schritt, Menschen helfen zu können, vor allem in dieser schweren Zeit.

Auch Margarita Ulreich von „Rita´s Eck“ in Pinkafeld schneidert derzeit Masken. „Als in den Medien vermehrt über Schutzmasken berichtet wurde, haben Kunden bei mir nachgefragt, ob ich welche nähen könnte und da habe ich mich an die Arbeit gemacht“, erklärt Ulreich. Auch bei ihr sei die Nachfrage sehr groß.