Rechnitzer scheiterte in Blind Auditions. Der Rechnitzer nahm am Sonntag bei der Show „The Voice Kids“ auf Sat1 teil. Er kam leider nicht in die nächste Runde. Die BVZ bat ihn nach der Teilnahme zum Interview.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 03. April 2020 (05:39)
Trotz Aus positiv gestimmt. Niklas Unger (l., im Bild mit Juror Max Giesinger).
Sat1/The Voice Kids

Niklas Unger wurde als Überraschung zu seinem Geburtstag von Vater Dieter zu „The Voice Kids“ angemeldet.

BVZ: Mit welchem Lied meldete dich dein Vater zum Bewerb an?

Niklas Unger: Im Video sang ich „7 Years“. Nach der Einreichung wurde ich nach Frankfurt zum ersten Casting eingeladen.

Mit „Hoch“ von Tim Bendzko reichte es nicht für die nächste Runde. Enttäuscht darüber?

Unger: Nein, ich bin mit meiner Leistung trotzdem sehr zufrieden. Leider hat sich keiner der Coaches (Anm.: Lena Meyer-Landruth, Max Giesinger, Sasha und „Deine Freunde“) umgedreht. Das Niveau ist sehr hoch. Doch für die weitere Gesangslaufbahn habe ich sehr viel gelernt und von allen Coaches positives Feedback erhalten. Ich muss sagen, dass das Niveau bei „Voice Kids“ extrem hoch ist.

Wie verlief für dich die Vorbereitung auf die Blind Auditions?

Unger: Als ich davon erfuhr und welchen Song ich singen werde, bereitete ich mich mit meinem Vocalcoach Laszlo intensiv darauf vor. In Berlin angekommen, begannen die Proben mit den Vocalcoaches von „The Voice Kids“. Schon bei den Proben auf der großen „Voice Kids“-Bühne zu stehen, war eine tolle Erfahrung für mich.

Und wie steht es jetzt mit einer Profikarriere in der Zukunft?

Unger: Singen ist derzeit eher nur ein Hobby für mich. Ich strebe eine Karriere im Sportbereich an. Derzeit besuche ich die 5s des BSSM Oberschützen. Dort ist Sport und Fitness mein Leben, das soll auch die berufliche Zukunft sein.

Corona schwingt aktuell immer wieder mit. Wie schwierig ist es, sich aktuell zu motivieren?

Unger: Die Aufzeichnung/Live-Show war vor der Corona-Krise, daher war sie noch mit Publikum möglich. Jetzt bin ich natürlich zu Hause und nutze die Zeit mit meiner Familie, für sportliche Aktivitäten und auch für mein Hobby Gesang. Ich muss mich im Sport immer wieder neu motivieren und konzentrieren, das bin ich gewohnt.