B63a bis Juli gesperrt: Unmut von Autofahrern wächst. Die B63a bleibt noch teilweise bis Mitte Juli gesperrt. Die Ortsdurchfahrt Unterwart bis Oktober. Die dadurch entstehenden Staus kosten Autofahrern viel Zeit und Nerven. Der Unmut wächst von Tag zu Tag.

Von Carina Fenz. Erstellt am 20. Mai 2021 (14:06)
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Seit einigen Wochen sorgt die Teilsperre auf der B63a — ab der Abfahrt „Farben Partner“ bis zum Kreisverkehr Richtung Unterwart — sowie die Sperre der Ortsdurchfahrt Unterwart (ausgenommen Anrainer und Zustelldienste) für erheblichen Verkehrsstau in und rund um Oberwart. 

Wartezeiten zu den Stoßzeiten in der Früh und vor allem am späten Nachmittag von bis zu 20 Minuten sind hier auf besagter Strecke keine Seltenheit. Neuralgischer Punkt, war vor allem die Umleitungsstrecke von der Abfahrt "Farben Partner" in Richtung Steinamangererstraße und in weiterer Folge das Industriegebiet Unterwart sowie der B63a. 

Vorrang geändert, noch mehr Stau

Seit wenigen Tagen hat man hier nach Übereinkommen mit der Bezirkshauptmannschaft den Vorrang geändert, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Autofahrer, die jetzt von Oberwart kommend in Richtung Unterwart unterwegs sind, haben jetzt Nachrang. Dieser Umstand führt jetzt zu erheblichen Staus auf der Steinamangererstraße in Oberwart. 

Bei viele Autofahrern und auch Anrainern der betroffenen Straßenzüge wächst darum  der Ärger. Eine Betroffene wandte sich jetzt auch in einem Schreiben an die BVZ. "Aufgrund des steigenden Verkehrsaufkommens kommt es vor unserem Haus zu gefährlichen Situationen - Reifen-Gequietsche und hupende Autos inbegriffen."

Auch in der Stadtgemeinde Oberwart ist man täglich mit vielen genervten Autofahrern und Anrainern konfrontiert. Darum lässt Bürgermeister Georg Rosner jetzt wissen: "Ich kann den Ärger der Betroffenen verstehen und nachvollziehen, aber ich möchte auch klarstellen, dass sowohl die Baustellen als auch die damit verbundenen Sperren und Umleitungen nicht im Wirkungsbereich der Stadtgemeinde Oberwart liegen, sondern in jenem des Landes", so Rosner, der auch darauf verweist, sich bei Fragen an die Bezirkshauptmannschaft Oberwart zu wenden. 

Verkehrsfreigabe Mitte Juli geplant

Seitens der Baudirektion des Landes ist man um eine verträgliche Lösung bemüht. "Die Situation ist natürlich alles andere als einfach, aber wir sind bemüht die Lage ständig zu evaluieren und auch optimieren. Die Umsetzung der beiden Bauvorhaben war unumgänglich. Erstens, um den Hochwasserschutz für Unterwart und das Industriegebiet sicher zu stellen und auf der anderen Seite geht es um die Sanierung der Gasleitungen, die vor dem Winter abgeschlossen sein muss", erklärt Baudirektor Wolfgang Heckenast. 

Mit Mitte Juli sollte die B63a wieder für den Verkehr freigegeben werden können, "das ist sogar früher als geplant", so Heckenast. 

https://www.bvz.at/oberwart/bauarbeiten-aerger-um-strassensperren-in-unterwart-oberwart-bauarbeiten-print-273553170