Baustelle bei pro mente-Haus steht still. Bei den Ausgrabungsarbeiten zum neuen pro mente - Haus ist man auf kontaminiertes Erdreich gestoßen.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 18. Juli 2019 (12:27)
Zur Zeit steht die Baustelle still, mit einer Weiterführung der Arbeiten ist im September zu rechnen.
DMF

Im Mai erfolgte der Spatenstich für das neue pro mente-Tageszentrum. Nun steht die Baustelle still, da bei den Ausgrabungsarbeiten massive Probleme ans Tageslicht gekommen sind.

Ungeplante Arbeiten verzögern Bauarbeiten

Auf dem Areal, auf dem das neue Gebäude entstehen soll, befand sich in früheren Jahren ein Kaufhaus mit angeschlossener Tankstelle. Bei den Arbeiten ist man nun auf kontaminiertes Erdreich gestoßen. „Die Eigentümer haben die Tankstelle ordnungsgemäß stillgelegt. Trotzdem muss in früherer Zeit Benzin ausgetreten sein“, erklärt OSG-Chef Alfred Kollar.

Bodenproben wurden bereits gemacht, um die Verunreinigung genau feststellen zu können. Jetzt muss ein Konzept erstellt werden, um die Entsorgung des kontaminierten Bereiches einleiten zu können. „Bis September soll das erledigt sein, dann können wir weiterbauen. Wir rechnen im Baufortschritt trotzdem mit keinen größeren Verzögerungen“, ist Kollar optimistisch. Für pro mente sollen trotz der ungeplanten Arbeiten keine zusätzlichen Kosten anfallen.

Das neue Tageszentrum wird die Postpartnerstelle, Therapie- und Beschäftigungsräume sowie Wohnungen enthalten.