Oberwart

Erstellt am 28. November 2018, 04:12

von Carina Fenz

Schul-Neubau wird zum großen Thema. Der Diskussionsprozess rund um den geplanten Neubau startet. Standort in der Schulgasse gilt als ziemlich sicher.

Symbolbild  |  Szasz-Fabian Ilka Erika/Shutterstock.com

Bevor das Budget der Stadtgemeinde für das kommende Haushaltsjahr am 11. Dezember im Gemeinderat beschlossen wird, steht bereits jetzt fest, dass die Stadt im Jahr 2019 keine neuen Schulden machen wird. Für ein ganz großes Projekt, „das womöglich größte für die Zukunft der Stadt“, so Ortschef Georg Rosner, geht es aber im kommenden Jahr trotzdem los.

Die Rede ist von den Planungen für den Neubau der Volksschule. Der Bauausschuss wurde bereits mit dem Thema beauftragt, auch der Stadtrat befasste sich in der Vorwoche mit dem geplanten Neubau. „Es geht hier nicht um den Zeitfaktor, sondern darum, den besten Plan für die neue Volksschule zu entwickeln und deshalb wollen wir ein umfassendes Konzept haben, bei dem sowohl die Politik, aber vor allem die Pädagogen und auch Bürger eingebunden werden“, erklärt Bürgermeister Georg Rosner, der sich auch einen Architektenwettbewerb vorstellen kann.

Als Standort für die neue Volksschule steht ein Grundstück in der Schulgasse im Raum. „Hier geht es vor allem auch, um die Nähe zu den anderen Pflichtschulen“, meint Rosner. Einen Befürworter für den Schulneubau hat der Ortschef mit der SPÖ gefunden, die seit vielen Jahren auf eine Lösung für das 60 Jahre alte Schulgebäude fordert. Auch für die Nachnutzung der aktuellen Volksschule hat Rosner schon einen möglichen Plan im Hinterkopf. „So viel Platz wie wir — im Herzen der Stadt — haben nicht viele Gemeinden, da würde sich ein Bundesschulcampus anbieten. Damit spart man Ressourcen und bündelt Kräfte“, so Rosner.