Feuerwehr-Fusion könnte noch an den Namen scheitern. Die Gemeinde muss zurück an den Start. Aktuell gibt es noch keine Entscheidung für die Zukunft.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 18. April 2019 (04:35)
Bilderbox.com, Erwin Wodicka

Elf Ortsteile und sieben Feuerwehren stellten die Gemeinde Weiden bei Rechnitz vor große finanzielle Herausforderungen. Darum hat sich vor knapp zwei Jahren die Idee ergeben, einige Wehren zu fusionieren und ein neues großes Feuerwehrhaus zu bauen. Einen Schritt ist man dem Plan schon näher gekommen. Mittlerweile wurden die Feuerwehren Zuberbach mit Podler und Weiden mit Ober- und Unterpodgoria zusammengelegt. Der Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Zuberbach, den sich auch Bürgermeister Wilfried Müllner gewünscht hätte, musste jedoch ad acta gelegt werden.

Ganz eng involviert in die Causa ist auch Thomas Schindler, Landesreferent für Recht und Organisation, der sich am Wochenende mit dem Ortschef und den Kommandanten zu einem klärenden Gespräch traf.

Ortschef wartet auf neues Feuerwehrgesetz

Der Ortschef erklärte im Gespräch mit der BVZ, dass – bevor es zu einem Zusammenschluss weiterer Feuerwehren in seiner Gemeinde kommen könne – das neue Feuerwehrgesetz im Land beschlossen werden muss. Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz kündigt dieses bereits seit Monaten an.

Danach soll es nur mehr drei Wehren geben. „Es könnte dann aber noch an den Namen scheitern“, weiß Müllner. Eine Gliederung in Weiden bei Rechnitz I bis III ist nach dem Gespräch mit dem Landesreferenten Thomas Schindler nicht möglich.