Kulinarische Reise noch lange nicht vorbei

Erstellt am 25. November 2022 | 05:30
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Die 20-jährige Theresa Putz aus Wolfau schaffte es bis ins Finale der Kochshow „The Taste“.

Mitte November stellten sich sieben Kandidaten den finalen Herausforderungen bei der Kochshow „The Taste“. Mit dabei: Die 20-jährige Theresa Putz aus Wolfau. Mit der ersten Aufgabe im Finale, ein typisch deutsches Gericht mit japanischer Handwerkskunst umzusetzen, konnte sich Theresa aber nicht ganz anfreunden.

„Ich koche nicht so gerne Hausmannskost“, erklärt die Nachwuchsköchin. Das merkte auch ihr Teamchef Alex Kumptner, bei dem während des Kochens die Anspannung enorm stieg. Mit ihrem Löffel Nakamura konnte Theresa dann schlussendlich nicht ganz überzeugen und schied noch vor dem Duellkochen aus. „Natürlich war ich ein wenig enttäuscht, es ist aber auch die ganze Last und Anspannung von mir gefallen“, beschreibt Theresa das Ausscheiden.

Kurz darauf sei außerdem einer ihrer Lieblingsmomente der Staffel passiert. „Alle Kandidaten kamen zu mir und wir machten eine riesengroße Gruppenumarmung. Ab diesem Moment habe ich dann Rotz und Wasser geheult und gemerkt, dass wir über die ganze Zeit gar keine Konkurrenten, sondern ein großes Team waren“, erzählt Theresa nach dem Finale. Mit den anderen TeilnehmerInnen wolle sie auf jeden Fall weiter in Kontakt bleiben, auch wenn es aufgrund der großen Entfernung nicht immer einfach ist sich persönlich zu treffen.

Ausbildung steht weiterhin an erster Stelle

Nach der Show möchte sich Theresa jetzt trotz vieler verschiedenen Projektanfragen weiterhin auf ihre Ausbildung bei den Geschwistern Rauch konzentrieren. „Ein Jahr muss ich noch durchbeißen und alles unter einen Hut bringen“, schmunzelt die Wolfauerin und meint weiter: „Ich bin aber echt dankbar, dass meine Teilnahme in der Arbeit von Anfang an unterstützt wurde und ich trotzdem weiterhin wie vorher behandelt werde.“

Neben ihrem Arbeitgeber hätte sie auch ihre ganze Familie unterstützt. „Ich bin besonders meiner Mama und meinem Bruder dankbar, die mich von Anfang an unterstützt haben“, meint Theresa abschließend.