Soziales Engagement: „Burgenlandschule“ in Nepal eröffnet

Erstellt am 24. November 2022 | 05:59
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Drei Burgenländer, eine Vision. Max Igler, Hans Goger und Niklas Koller aus Wolfau eröffneten offiziell die „Burgenlandschule“ in Nepal.

Ein Trio, das lieber Taten als Worte sprechen lässt. Eine Beschreibung, die auf Max Igler, Hans Goger und Niklas Koller definitiv zutrifft. Das „einfach mal Machen“ auf jeden Fall auch Früchte tragen kann, bewiesen sie jetzt stolz mit einem großen Meilenstein. Die Burgenglandschule in Nepal, ein Langzeitprojekt der drei Wolfauer wurde offiziell eröffnet. In ihr finden zukünftig Kids unterschiedlicher Altersklassen einen Raum, in dem sie kindergerecht Bildung vermittelt bekommen.

Bei der offiziellen Eröffnungsfeier durften die drei Initiatoren natürlich nicht fehlen. Max und Niklas reisten gemeinsam mit drei weiteren Freunden aus Wolfau für elf Tage nach Nepal, um mitzufeiern und bei einem Lokalaugenschein zu begutachten, wohin ihre Spendengelder flossen. Diese wurden beim Lionheartfestival in Wolfau Mitte Juli gesammelt.

Hans Goger wartete vor Ort schon auf seine Unterstützer aus der Heimat, der Abenteurer und Bergsteiger ließ es sich nämlich nicht nehmen vor der Eröffnung eine Trekkingtour zu machen.

Zusammen kamen die drei Initiatoren dann in Dhawa an, dem Ort, in dem die Schule errichtet wurde. In dieser wurden übrigens auch schon vor der offiziellen Eröffnung einige Kinder unterrichtet, es fehlte aber noch an Möbeln für den Kindergarten und Toiletten, diese wurden dann kurz vor der Eröffnung besorgt.

Bei den Feierlichkeiten selbst wurden die Projektinitiatoren mit Trommeln und Tänzen zur Schule begleitet. Nach der Feier führten die drei dann mit örtlichen Lokalpolitikern Gespräche rund um die Zukunft der Schule, aber auch zu anderen Themen wie der hohen Umweltverschmutzung in Nepal.

Koller, Goger und Igler ist es auch nach der Eröffnung wichtig sich noch einmal bei ihren Spendern und Unterstützern zu bedanken. „Ihr habt mit uns gemeinsam das Unmögliche möglich gemacht und die Welt ein wenig gerechter gemacht“, meint Niklas Koller.