Geschmorte Rehnüsschen mit Quittenrotkraut.

Erstellt am 12. Dezember 2016 (16:29)
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Herbert Lehmann

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 Rehnüsschen
  • 250 g Wurzelwerk (Stangensellerie,
  • gelbe Rüben,
  • Karotten, Petersilwurzel)
  • 1 kl. Zwiebel, fein gehackt
  • 1 EL Paradeismark
  • 1 EL Butter
  • 250 ml Zweigelt
  • 2 EL Preiselbeermarmelade
  • 125 ml dunkler Johannisbeersaft
  • 1 TL Honig
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Körner Piment
  • 3-4 Wacholderbeeren, zerstoßen
  • 5-6 Kümmelsamen
  • Salz, Pfeff er
  • 1 TL Kräutermischung aus
  • Thymian und Rosmarin, fein gehackt
  • Walnussöl zum Anbraten

Für das Rotkraut:

  • 1 kleines Happel Rotkraut,
  • in feine Streifen geschnitten Salz
  • 1 Zimtstange
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Orange
  • 2-3 EL Kristallzucker
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 250 ml Rotwein
  • 1-2 EL Quittenmarmelade

Zubereitung

Das Rotkraut einsalzen, die Gewürze zugeben. Den Saft der Orange darüberpressen und auch die ausgepressten Orangenhälften dazugeben. Alles 30 Minuten ziehen lassen. Inzwischen die Rehnüsschen salzen und rasch im Öl anbraten, Wurzelwerk und Zwiebel zugeben, alles gut durchbraten. Paradeismark und Butter zugeben, mit Zweigelt und Johannisbeersaft aufgießen.

Die Preiselbeermarmelade einrühren und die restlichen Gewürze zugeben. Die Rehnüsschen sollten nun etwa zur Hälfte von der Flüssigkeit bedeckt sein. Bei mittlerer Hitze etwa 2 Stunden leicht köcheln lassen.

In einem Topf mit schwerem Boden den Kristallzucker karamellisieren, Zwiebel dazugeben und alles gut durchrühren. Mit Rotwein ablöschen, evtl. auch etwas Wasser aufgießen, bis sich das Karamell gut aufgelöst hat. Dann die Rotkraut-Gewürzmischung und die Quittenmarmelade  zugeben und das Kraut gut weich schmoren.

Ganz zuletzt kann man das Kraut noch mit einer geriebenen Quitte abschmecken: Dazu eine halbe Quitte schälen und entkernen, ins Kraut reiben und noch etwa 5 Minuten mitköcheln. Rehnüsschen mit Erdäpfelknödel und Kraut servieren.