"Aka" und Co. fehlen: Oggau will dem Engpass trotzen. Oggau zeigt unter Peter Herglotz gute Auftritte. Bislang überschatten aber Niederlagen und Verletzungssorgen das Frühjahr.

Von Martin Wallentich. Erstellt am 18. April 2018 (02:35)
BVZ
Neue Ideen: Oggau-Coach Peter Herglotz muss personell umstellen.

Vorbereitung und die tatsächliche Saison sind zwei Paar Schuhe. Besonders beim UFC Oggau musste man dies in den letzten Wochen oft auf bittere Art und Weise erfahren, mit vier Punkten aus fünf Spielen hatte man sich zunächst mehr erhofft.

Die Testphase in der Winterpause wurde ohne Niederlage absolviert, auch die Neuzugänge konnten sich zunächst erfolgreich in die Mannschaft einfügen. Doch Verletzungen sowie die fehlende Routine im Ernstfall schlägt die Mannschaft derzeit wohl unter ihrem Wert. „Vieles kann nur funktionieren, wenn alle dabei sind“, erklärt Trainer Peter Herglotz nach der Niederlage gegen Nickelsdorf, in der seine Mannschaft erstmals „keinen guten Tag erwischte.“

Personalsituation sorgt für Kopfzerbrechen

Bislang zeigte Oggau über weite Strecken beherzte Begegnungen, dennoch läuft es in diesem Frühjahr nicht ganz nach Plan. Schon nach dem dramatischen 4:4 zum Rückrundenstart gegen Pamhagen wurden die ersten Langzeit-Ausfälle beklagt. Das Legionärs-Duo Simon Tichy und Richard Chorvatovich fällt langfristig aus, zudem kann auch Ex-Teamspieler Muhammet Akagündüz nicht wie geplant die Blau-Weißen verstärken.

Aufgrund seiner Tätigkeit als Trainer bei Rapid II gibt es bislang ein Veto für weitere Einsätze, aktive Einsätze sind damit wohl nahezu ausgeschlossen. Dem nicht genug, fehlen gegen Hornstein auch Patrick Pasterniak und Bastian Kucher aufgrund einer Sperre, der formstarke Lukas Hanifl laboriert an einer Grippe. „Da bleibt mir fast niemand für Angriff und Abwehr“, so Herglotz, der trotzdem mit seinem dezimierten Aufgebot „alles versuchen will“.

Mit 19 Punkten liegt Oggau zwei Punkte vor der Abstiegszone, umso bedeutender werden die nächsten Auswärtsduelle gegen Hornstein und Rust.