ASV Steinbrunn im Frühjahr ohne Schneider. Trotz der Abgänge peilt Steinbrunn im Frühjahr eine deutliche Rangverbesserung an.

Von Martin Wallentich. Erstellt am 23. Januar 2019 (02:28)
BVZ
Steinbrunns Robert Rainalter muss künftig auf Stürmer Nico Schneider verzichten. Mit dem ASV greift der Trainer von einem Mittelfeldplatz aus an.

Stark begonnen, schwach beendet – Steinbrunns Hinrunde nach dem großen Umbruch im letzten Sommer glich einer emotionalen Achterbahnfahrt. In der Winterpause blieb Platz neun die vorläufige Endstation.

„Der Platz wirkt gravierender als der Rückstand tatsächlich ist“, erklärt Funktionär Kurt Wurzer. Nach vier Siegen in fünf Spielen in der Anfangsphase der Saison sollte in den letzten fünf Partien kein Sieg mehr gelingen. „Das halbe Jahr war für uns nach dem Umbruch ein Lernprozess“, erörtert der Funktionär, der jedoch auch klarstellt: „Von unserer Qualität her sind die Top fünf sicher möglich.“

Keine falsche Sicherheit trotz Mittelfeldplatz

Diese korrigierte Zielvorgabe nimmt der ASV allerdings mit verändertem Personal in Angriff. Prominentester Abgang: Stürmer Nico Schneider, mit elf Saisontoren gemeinsam mit Tadtens Fabian Slancik bester Saisontorschütze. Ihn zieht es nach nur einem halben Jahr in Steinbrunn aus beruflichen Gründen wieder zurück nach Niederösterreich. „Wir lassen ihn schweren Herzens ziehen, trennen uns aber in bestem Einvernehmen. Seine Leistung spricht für sich“, sagt Wurzer. Ebenfalls nicht mehr mit dabei ist Dejan Popadic, der in Trausdorf anheuert. Neu im Team ist dafür David Haller, der zuletzt im Wiener Unterhaus stürmte. Die Verhandlungen mit einem weiteren Spieler befinden sich ebenfalls auf der Zielgeraden.

Von einer großen Aufholjagd ist zum Start der Vorbereitung indes nicht die Rede. „Die Plätze ganz vorne haben wir abgehakt. Wir wollen keinesfalls zu salopp ins Frühjahr gehen und damit die Folgen eines etwaigen Negativlaufs nicht unterschätzen.“