Der Optimismus schwindet. Immer mehr Funktionäre glauben an eine weitere Saison ohne Wertung.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 11. April 2021 (02:12)
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Steigende Zahlen und Vorherrschen von verschiedenen Virusvarianten könnten tatsächlich für das ausgemachte „Worst-Case-Szenario“ in den Augen der österreichischen Fußballverbände sorgen: ein zweites Jahr in Folge ohne sportliche Wertung. Auch die Funktionäre der 1. Klasse Nord setzen sich schön langsam mit dem Thema einer erneuten Annullierung auseinander, so beispielsweise – wie berichtet – der ASV Steinbrunn, der die Weichen für die Folgesaison stellen will.

Das „Best-Case-Szenario“ die restlichen Herbstspiele durchzuführen und sogar auch noch die Rückrunde, ist sowieso schon quasi ins Unmögliche gerutscht, aber auch die Vollendung der Herbstsaison dürfte angesichts der aktuellen Pandemie-Situation immer schwerer werden.

Ein Wunsch, der von den meisten Funktionären ausgeht, ist, dass der Burgenländische Fußballverband dem Nachbarverband aus Niederösterreich nachzieht und fixe Deadlines stellt. Josef Bartolich, Sektionsleiter von Zurndorf, ist einer davon: „Es wird meiner Meinung nach sicher nicht mehr gespielt, wenn man sich die aktuellen Zahlen ansieht. Die Vereine bräuchten alle eine gewisse Vorbereitungszeit und wenn die Saison, beispielsweise bis Juli, dauern würde, hätte man wieder Terminprobleme mit der Folgesaison und dem Vorbereitungsstart derer.“

Auch der Golser Obmann Günther Gmall glaubt an eine weitere Annullierung: „Es kann niemand was für die Pandemie und es kam halt leider so, dass wir die Herbstmeisterschaft nicht absolvieren konnten. Ich denke, es wird sich im Frühjahr nichts mehr ändern und wir werden im Sommer wieder bei Null starten.“ Die Zuversicht weicht also dem Realismus. Man darf somit gespannt auf die weiteren Entwicklungen blicken.