St. Georgen: Dank Erfolgsfaktor Jugend auf Überholspur. Fünf Siege in Serie: Der UFC St. Georgen befindet sich mit der jüngsten Truppe der Liga auch weiter auf der Überholspur.

Von Martin Wallentich. Erstellt am 18. Oktober 2017 (02:33)
Trainer Rolf Meixner führte den UFC Sankt Georgen zurück auf die Erfolgsspur.
Philipp Frank

Zu Saisonbeginn von einigen bereits abgeschrieben, nun Team der Stunde: Der UFC St. Georgen konnte in den letzten Wochen so richtig durchstarten und schob sich dank fünf Siegen in Serie vom Tabellenende bis auf den vierten Platz vor.

Entwicklung als vorrangiges Ziel

„Ich bin sehr stolz auf die Spieler. Die Mannschaft hat sich enorm entwickelt und zeigt, was alles mit Teamgeist und Disziplin möglich ist“, erklärt Trainer Rolf Meixner. Der UFC-Coach vertraut fast zur Gänze auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, der Altersschnitt der Mannschaft liegt hierbei meist bei rund 20 Jahren.

Trotz des niedrigen Altersschnitts zeigten die „Schurldorfer“ jedoch besonders zuletzt abgeklärte Partien: In den letzten fünf Matches wurde nur ein Gegentor aus dem Spiel heraus erhalten, außerdem konnten bislang sieben verschiedene Torschützen anschreiben. Zuletzt gegen Jois durfte so auch der 15-jährige Niklas Strohmayer-Dangl seinen Premierentreffer bejubeln.

„Wir legen sehr viel Wert auf spielerentwickelnde Trainingsmethoden und üben besonders das Erkennen von Spielsituationen. Außerdem entwickeln wir gezielt junge Spieler anstatt auf Legionäre zu setzen“, erörtert Meixner den gewählten Weg. Eine große Rolle spielt dabei auch Lukas Mössner, der gleichzeitig als Stürmer und Co-Trainer agiert. „Er ist sowohl menschlich, als auch sportlich eine super Persönlichkeit und unterstützt den eingeschlagenen Weg mit sehr viel Einsatz“.

Als Saisonziel gibt der Trainer indes einen Platz unter den ersten Neun an. „Sofern ich als Trainer weitermache, möchte ich auch unter die besten drei Frühjahrsteams kommen“, so der UFC-Trainer.