St. Georgen fixierte erste Neuzugänge. UFC-Trainer Daniel Wind blickt auf einen lehrreichen Herbst zurück. Mit drei neuen Spielern will er zur Aufholjagd ansetzen.

Von Martin Wallentich. Erstellt am 05. Dezember 2018 (02:25)
BVZ
Entschlossen ins Frühjahr: Bei St. Georgens Trainer Daniel Wind beginnen die ersten Planungen.

Der Umbruch im Sommer änderte den Altersschnitt des UFC St. Georgen gleich doppelt: Mehrere routinierte Spieler stießen zur Mannschaft hinzu, dafür avancierte Trainer Daniel Wind mit 29 Jahren zum jüngsten Betreuer der gesamten Liga.

Nach der ersten Hälfte der Meisterschaft blicken die „Schurldorfer“ auf eine nur bedingt zufriedenstellende Bilanz zurück. Mit elf Punkten belegt der UFC Rang zwölf und kämpft damit im hinteren Teil der Tabelle gegen den Abstieg. „Wir haben leider zu selten die Big Points gemacht“, analysiert der UFC-Coach, der auch auf eine persönlich lehrreiche Hinrunde zurückblickt: „Ich bin nach wie vor dankbar für diese Chance. Ich habe viel gelernt und spüre das Vertrauen der Mannschaft. Deshalb macht die Arbeit auch viel Spaß“, erklärt Wind.

Weniger zufrieden ist er mit der Punkteausbeute. Mit zwei Siegen und fünf Remis blieb St. Georgen als einzige Mannschaft der 1. Klasse daheim ungeschlagen, in der Fremde setzte es dafür in sechs Spielen ebenso viele Niederlagen.

Nachbesserungen für vorne und hinten

Um diesen Wert aufzubessern, fixierten die Tabellenzwölften bereits die ersten Neuzugänge: Neben Innenverteidiger Varga von Sieggraben soll Rückkehrer Stefan Barisits, zuvor bei Schattendorf, die linke Abwehrseite stabilisieren. Auch die Offensivfraktion erhält Zuwachs: Stürmer Dejan Lukic soll im Frühjahr der Mann für die nötigen Tore werden. In der 2. Landesliga Niederösterreichs bei Würmla agierte der 21-Jährige als treffsicherster Spieler. „Wir müssen uns in beide Richtungen verbessern. Hinten muss öfter die Null stehen und vorne hatten wir Probleme mit dem Toreschießen“, fasst Wind knapp zusammen. Zudem wird derzeit noch nach einem Flügelspieler Ausschau gehalten.

Hohen Wert setzt der Trainer auf die Vorbereitung, ab 14. Januar startet das Training, bereits davor absolvieren die Spieler ein Individualprogramm. Insgesamt sind acht Testspiele geplant. „Wichtig ist es, die Trainingsbeteiligung sowie die Leistungsbereitschaft zu erhöhen. Sofern uns das gelingt, bin ich guter Dinge.“

Zum Jahresabschluss erlangte der Verein noch ein spätes Erfolgserlebnis: Mit einer gemischten Truppe aus Kampf- sowie Reservemannschaft gelang beim Hallenturnier in Oberpullendorf der vierte Platz.