Steinbrunn peilt den Aufstieg an. Offensive Verstärkungen sollen Steinbrunn den Weg in die 2. Liga Nord bahnen.

Von Martin Wallentich. Erstellt am 21. Februar 2018 (02:29)
Gefordert: Steinbrunns Marek Kostolani agiert auch im Frühjahr als Spielertrainer beim 1. Klasse Nord-Verein und hofft dabei auf einen Aufstiegsplatz.
Ivansich

Aus vier mach zwei: So dürfte das Motto des ASV Steinbrunn im Frühjahr lauten. Die derzeit Viertplatzierten wollen sich auf einen der beiden Aufstiegsplätze verbessern. Dabei sollen vor allem die nötigen Treffer die Tür zum Aufstieg öffnen.

„Durch ihn sind wir offensiv viel variabler“

Im vergangenen Herbst wurde man den eigenen Ansprüchen nicht ganz gerecht: Die Hinrunde endete mit fünf Spielen ohne Niederlage, dennoch sollte nicht mehr als Platz vier zur Winterpause herausschauen.

Das vorrangige Manko: Zu wenige Treffer. Mit 22 Toren weist Steinbrunn weniger Treffer als das Führungstrio auf, im Winter wurde daher Martin Guldan vom UFC Weiden als Verstärkung verpflichtet.

„Er ist die erhoffte Verstärkung im Angriff, durch ihn sind wir offensiv viel variabler“, sagt Steinbrunns Sportlicher Leiter Christoph Mezgolits. Das letzte Vorbereitungsspiel gegen Sigleß wurde mit 4:3 gewonnen, Hoffnung machen auch die Spieler aus den eigenen Reihen: „Unsere Eigenbauspieler haben zuletzt einen starken Auftritt gezeigt.“

„Müssen überall 110 Prozent geben“

Somit ist der Aufstieg das klar formulierte Frühjahrsziel der Elf von Spielertrainer Marek Kostolani. „Wir wissen, dass es schwer wird. Daher müssen wir überall 110 Prozent geben und natürlich auch soweit verletzungsfrei bleiben“, so der Funktionär.

Bevor die Rückrunde startet, setzt der Verein auf eine besondere Maßnahme: Bei einem mehrtägigen Trainingslager im slowakischen Nitra sucht der gesamte Kader inklusive Reserve den Feinschliff fürs Frühjahr.