Vertraute Rückkehr bei St. Georgen

Tabellenschlusslicht St. Georgen will im Frühjahr auf neue Attribute setzen und holte sich daher altbekannte Unterstützung durch Rolf Meixner.

Erstellt am 27. November 2021 | 01:45
Lesezeit: 2 Min
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Athletikcoach Rolf Meixner soll die St. Georgener Kicker wieder auf Vordermann bringen. 
Foto: Ivansich

13 Spiele, 13-mal beinahe die gleiche Analyse der gegnerischen Trainer und Funktionäre: „Die Jungs von St. Georgen können extrem gut Fußball spielen, ihnen fehlt lediglich noch ein wenig die Erfahrung, aber in ein paar Jahren kann da was Gutes entstehen.“ Das war der Grundtenor über die Herbstsaison der St. Georgener. Dennoch liegt man mit lediglich zwei Punkten klar auf dem letzten Tabellenplatz, trotz der ansprechenden Leistungen. „Wir haben im Herbst meistens gute Leistungen auf den Platz gebracht. Natürlich hat sich die mangelnde Erfahrung noch oft gezeigt, speziell in der Ausbeute und im Abschluss vorne. Wir haben aber nie aufgehört zu spielen, auch wenn wir bereits 0:3 hinten waren. Dafür gab es auch von vielen Seiten zurecht Lob für die Jungs“, so Obmann Erwin Nemeth über den Herbst. Damit im Frühjahr aber auch mehr Punkte am Ende rausschauen, setzen die „Schurldorfer“ nun auch auf einen alten Bekannten.

Leichtathletik-Experte Rolf Meixner bot der Mannschaft von Trainer Hans-Peter Kusolits erneut seine Unterstützung an, er soll die jungen Männer vor allem körperlich zu einer Überlegenheit bringen: „Es freut mich sehr, dass er wieder da ist. Als er bei uns das erste Mal tätig war, erzielten wir sehr viele Tore zwischen der 60. und 90. Minute, da wir im Bereich der Ausdauer einfach überlegen waren. Es macht nicht nur körperlich einen Unterschied, sondern auch mental, wenn du dich nicht konzentrieren musst, ob der eigene Körper die 90 Minuten durchhält oder nicht. Besonders jetzt, wo nur Heimtraining möglich ist, erhoffen wir uns einen großen Vorteil dadurch fürs Frühjahr. Zusätzlich haben wir mit dem Herbst ein weiteres halbes Jahr an Erfahrung gesammelt“, so Nemeth über die neue alte Unterstützung.

Einer wird voraussichtlich nicht im Frühjahr dabei sein: Armin Memisevic wechselt voraussichtlich nach Kobersdorf in die 1. Klasse Mitte an. Neben Ex-Bundesliga-Spieler Christian Thonhofer ist dort auch der Bruder von Armin Memisevic, Adin, tätig. „Es ist zwar noch nichts fix, aber da sein Bruder dort auch spielt, wäre es naheliegend. Sollte es zu einem Abgang kommen, würden wir mit unserem bekannten System weiterhin versuchen ihn intern zu ersetzen. Allerdings ist es noch eine lange Zeit bis Jänner oder Februar, daher heißt es vorerst abwarten, was sich personell tut“, so Obmann Nemeth. Eine Personalie ist jedenfalls fix: Trainer Hans-Peter Kusolits wird weiter das Vertrauen geschenkt.