Kanadier als Neuzugang bei BBC Nord Dragonz. Die BBC Nord Dragonz haben mit Jordan Roberts Ersatz für den scheidenden Fuad Memcic gefunden. Kolaric und Knor bleiben.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 18. Juli 2021 (01:51)
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Neu. Jordan Roberts spielte zuletzt in der 4. spanischen Liga.
zVg, zVg

 Unterm Korb wollen die Eisenstädter Dragonz auch in der kommenden Saison eine Macht bleiben. Besonders erfreulich ist daher, dass man neben Eigenbau-Spieler Lukas Knor auch mit Marko Kolaric den besten Rebounder der 2. Bundesliga in den Reihen des BBC Nord halten konnte.

Sehr zur Freude von General Manager Roland Knor: „Er hat bereits diese Saison gezeigt, dass er ein wichtiger Pfeiler für die Mannschaft ist, und dass vor allem das Zusammenspiel mit Point Guard Petar Cosic perfekt abgestimmt ist.“ Auch Kolaric selbst hat noch viel vor mit dem BBC Nord: „Wir werden als Team noch stärker herauskommen und das, was wir letztes Jahr aufgebaut haben, kontinuierlich weiterentwickeln und uns entsprechend steigern.“

Neben dem 36-jährigen Ungarn verlängerte auch Lukas Knor seinen Vertrag. „Letzte Saison haben wir einige Spiele knapp verloren. Wenn es uns gelingt, diese Spiele zu gewinnen, dann steht einer erfolgreichen Saison nichts im Wege“, so der ambitionierte 20-Jährige.

Fix ist nun auch der erste Neuzugang für die Saison 2021/22. Unterm Korb bekommen die Landeshauptstädter Verstärkung durch den Austro-Kanadier Jordan Roberts. Der gebürtiger Kanadier mit österreichischen Wurzeln und Staatsbürgerschaft soll mit seinen 26 Jahren und 1,98 Metern quasi die Brücke zwischen Routinier Kolaric und Youngster Lukas Knor schlagen.

Roberts kommt von der Nipissing University in North Bay, Kanada, und spielte die letzten beiden Jahre in der EBA, der vierten spanischen Liga. Für seinen Club Ávila erzielte er in der Saison 2020/21 durchschnittlich 8 Punkte und holte 5,1 Rebounds pro Spiel. Roberts übernimmt die nach dem Abgang von Fuad Memcic vakante Stelle beim BBC Nord.

„Als sich Jordan als Option aufgetan hat, hat es nicht lange gedauert, bis wir uns einig geworden sind. Ich bin überzeugt davon, dass er gut ins Team passen wird“, blickt Obmann Knor optimistisch in die Zukunft.