Frischer Wind in Wulkaprodersdorf. Zuletzt wurde beim kriselnden Klub ein neuer Vorstand gewählt. Man will auch den Nachwuchs vermehrt fördern.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 09. Januar 2019 (02:41)
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Neo-Obmann Chris Ivanschitz half vergangene Saison manchmal sogar noch selber aus.

Nach Weihnachten wurde beim SV Wulkaprodersdorf ein neuer Vorstand bestellt. Wichtigste Neuerung ist, dass Christopher Ivanschitz der neue Obmann des Vereins ist und gemeinsam mit Sektionsleiter Viktor Dragschitz jetzt die Geschicke beim SVW leiten wird.

„Wir sind alle zum Entschluss gekommen, dass ein neuer, frischer Wind nötig ist. Nur so können wir langfristig wieder auf die Erfolgsspur kommen“, so Dragschitz dazu. Auch der neue Obmann schlägt in die gleiche Kerbe: „Bis Sommer müssen wir jetzt die Grundlage schaffen. Bis dahin wird das eine Probephase und eine Zeit der Umstruktrierung werden, das steht fest.“

Gemeinsam will und muss man auch etwas (ver)ändern. Die letzten Jahre hatte man immer eine solide Mannschaft und deshalb auch das Ziel, vorne mitzuspielen – doch spätestens in der aktuellen Spielzeit wird man seinen Ansprüchen als Tabellen-Achter (mit nur 14 Punkten) definitiv nicht gerecht.

Auch deshalb soll in Wulkaprodersdorf jetzt ein neuer Weg eingeschlagen werden, will man vermehrt auf junge Spieler aus der Umgebung setzen, wie Dragschitz verrät: „Unser Ziel muss die Förderung des Nachwuchses sein, die Jungs in den nächsten Jahren nach und nach an die Kampfmannschaft heranzuführen. Auch Spieler der Reserveteams aus Landesliga und 2. Liga sind da natürlich ein Thema.“

Mit dieser gewünschten Neuerung einher geht dann auch die Reduzierung der Legionäre: „Wenn wir welche holen, dann muss einfach alles passen“, so Ivanschitz.