Erstellt am 11. Juli 2018, 03:29

von Thomas Steiger

„Königstransfer“ für den FC Großhöflein. Mit Radovan Achberger wurde ein Routinier und ausgewiesener Goalgetter in die Mannschaft geholt.

Rado „Radogoal“ Achberger soll künftig in Großhöflein über Tore jubeln können.  |  Matz

Ein Offensivspieler mit unglaublicher Torgefahr wechselt zum FC Großhöflein – Rado Achberger kommt von Rust und soll beim Aufstiegskandidaten für die nötigen Treffer sorgen. Bislang erzielte er in insgesamt 263 Spielen 198 Tore – in seinem zweijährigen Gastspiel in Rust netzte er in 66 Spielen gleich 74-mal ein – eine famose Statistik. Der 37-Jährige wurde in Rust „Opfer“ des Umbruchs, nachdem der Klub nach einem Jahr wieder aus der 1. Klasse Nord abgestiegen ist. Nutznießer ist der FCG, der sich die Dienste des Routiniers sicherten. Gemeinsam mit Sascha Kovacs soll er ein brandgefährliches Duo bilden, das die gegnerischen Abwehrreihen vor Probleme stellen wird. „Wir sind sehr froh, dass sich Rado uns angeschlossen hat. Er hat unbestritten Klasse und es ist wichtig, neben Kovacs noch einen zweiten Topstürmer im Team zu haben“, sagt Obmann Dragan Kunkic über die Neuverpflichtung – und ergänzte: „Mit ihm werden wir variabler und unberechenbarer für die Gegner.“

Auch Coach Martin Meiböck freut sich schon auf Achberger: „Er wird uns mit seiner Routine helfen, das steht außer Frage.“

„Wollen noch die Defensive stärken“

Neben dem „Königstransfer“ schaut man sich in Großhöflein noch nach einer Verstärkung für die Defensive um, wie Kunkic verrät: „Da müssen und werden wir noch was machen, um auch breiter aufgestellt zu sein.“ Meiböck gibt die Devise für kommende Spielzeit vor: „Wir wollen an das Frühjahr anschließen.“