Thomas Mandl coacht „Wulka“

Erstellt am 13. Mai 2022 | 02:48
Lesezeit: 3 Min
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Ab der kommenden Saison gibt Thomas Mandl die Richtung beim SV Wulkaprodersdorf vor.
Foto: BVZ
Der Verein aus der 2. Klasse Nord wird ab kommender Saison von einem sehr bekannten Namen betreut.

Die diesjährige Meisterschaft verläuft für den SV Wulkaprodersdorf nicht gerade nach Plan. Dünner Kader, bittere Ausfälle, wie beispielsweise Spielmacher Thomas Dragschitz und auch was die Platzierung anbelangt, hatte man sich definitiv mehr erhofft.

Man ist schon lange auf der Suche nach einem Nachfolger für Ex-Coach Christian Pinter, der bis dato von Dieter Fuchs ersetzt wurde. Nun konnte sich der Verein endlich mit seinem Wunschkandidaten einigen und die Vorfreude auf die Zusammenarbeit ist riesig.

Thomas Mandl, der zum momentanen Zeitpunkt als Interimstrainer beim ASV Draßburg tätig ist, wird ab Sommer die Wulkaprodersdorfer Kicker betreuen und soll ein wichtiger Baustein in Sachen Aufstiegspläne darstellen. „Eine super Personalie, die wir da verpflichten konnten. Wir glauben und sind uns sicher, dass wir mit Thomas den Richtigen gefunden haben“, wie Wulka-Obmann Christopher Ivanschitz klarstellte.

Mandl sagt über seine neue Station: „Der Klub hat in der neuen Saison einiges vor. Es ist für mich, auch wenn es einige Ligen tiefer ist, eine herausfordernde Aufgabe.“

Das Vorhaben des Vereins für die kommende Meisterschaft ist ein großes, nämlich der Aufstieg in die 1. Klasse Nord. Damit das auch gelingen kann, wird sich vieles ändern müssen. „Wir haben vor, mit weniger Legionären und dafür mit mehr jungen österreichischen Spielern an den Start zu gehen. Außerdem soll der Kader ordentlich aufgestockt und so zusammengestellt werden, um in Sachen Aufstieg ein ernstes Wort mitreden zu können. Das ist unser selbsternanntes Ziel für die Saison 2022/23“, so Ivanschitz. Es stehen bereits vier Neuzugänge fest (Namen wolle man noch keine nennen), die bald das Trikot von Wulkaprodersdorf überstreifen werden. Allerdings gibt es auch schon einen fixen Abgang, da der ehemalige Einser-Goalie Patrick Zvonarits seine Handschuhe an den Nagel gehängt und seine Karriere beendet hat. „Tobias Tomassovits macht seine Aufgabe super, daher werden wir auch weiterhin auf ihn vertrauen, aber wir brauchen bestimmt einen zweiten Torhüter hinter ihm.“ Nächstes Jahr feiert der Verein sein 75-jähriges Jubiläum und da wäre ein Aufstieg natürlich das beste Geschenk. Entsprechend gespannt darf man sein, wie sich die Wulkaprodersdorfer präsentieren werden.