Töltl übernimmt Neufeld. Mario Töltl soll ein langfristiges Projekt beim ASV Neufeld anführen. Im Fokus steht nach wie vor die Jugendarbeit, auf Legionäre soll verzichtet werden.

Von Lukas Leier. Erstellt am 19. November 2020 (01:22)
Obmann-Stellvertreter Karl Galeitner, Zeug- und Platzwart Stefan Csapo, Neo-Trainer Mario Töltl und Obmann Michael Lampel (v.l.) wollen mit dem ASV Neufeld im Frühjahr voll durchstarten.
zVg

Nach Wochen voller intensiver Gespräche war es vergangenes Wochenende tatsächlich soweit. Der ASV Neufeld verkündete den Nachfolger von Ferdinand Bosch, der mitten in der Saison seinen Sessel räumen musste. Mario Töltl heißt der neue Hoffnungsträger auf der Neufelder Trainerbank. Der langjährige Spieler der Neufelder schlägt nun also seine Zelte als Coach am Neufelder See auf. Zuletzt war der 47-Jährige vor allem in Niederösterreich als Trainer tätig und widmete sich da hauptsächlich dem Nachwuchsbereich – etwa im Herbst der U17-Nachwuchs-Landesliga-Truppe des ESV Haidbrunn-Wacker Wiener Neustadt.

Er besitzt auch viel theoretisches Wissen und ist unter anderem mit der UEFA-B-Lizenz ausgestattet. Ein idealer Kandidat also, so sieht es auch Obmann Michael Lampel: „Er kennt den Verein sehr gut, er hat schon einige Erfahrungen gesammelt und was auch für unsere Zukunftspläne ganz wichtig ist, er bringt viel Wissen und Erfahrung in der Jugendarbeit mit. Mit seiner Verpflichtung ist uns sicher ein besonderer Schachzug gelungen. Neben seinen fachlichen Fähigkeiten ist er auch quasi ein gestandener Neufelder, was ihn noch mehr zu einem absoluten Wunschkandidaten machte.“

Die Trainersuche orientierte sich auch an den neuen Vereinszielen. So soll das Frühjahr bereits zum Aufbau der vorhandenen Nachwuchsspieler genutzt werden. Insgesamt soll – auch wegen der wirtschaftlichen Lage – ein langfristiges Projekt entstehen, bei dem komplett auf Legionäre verzichtet werden soll und hauptsächlich Spieler aus Neufeld oder der näheren Umgebung zu Leistungsträgern reifen sollen.