Zillingtaler „wollen Junge holen“. Der SC Zillingtal will im Winter seinen Kader in der Breite verstärken. Dafür sollen neue junge Kicker kommen.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 04. Dezember 2019 (02:04)
Zillingtal (Attila Pinter) testetzurzeit neue Spieler.
Steigs

Die bisherige Saison verläuft für den SC Zillingtal alles andere als gut. Zur Winterpause liegt man nur am zehnten Tabellenrang und hat magere 12 Punkte am Konto – zu wenig, auch für den eigenen Anspruch.

„Es war bislang keine gute Spielzeit von uns, das kann man sagen. Doch wir wussten schon vor Meisterschaftsbeginn, dass es nicht einfach werden wird, weil wir im Sommer zahlreiche Abgänge hatten. Leider haben wir auch einige Punkte unnötig abgegeben, weil wir zu unkonzentriert agierten. Daher ergibt sich diese äußerst mäßige Platzierung“, so Zillingtal-Obmann Alfred Pöpperl.

Vorm Tor hatten die Zillingtaler eher Ladehemmung (nur 19 Tore), dagegen erhielt man mit 28 Treffern vergleichmäßig viele Gegentore. „Die spielerische Qualität, genauer gesagt die Überraschungsmomente, gingen uns ab. Kreativität und Spielwitz waren leider oft Mangelware. Das liegt aber sicher auch daran, weil der Kader, im Vergleich zu den Jahren davor, nicht mehr so groß ist“, so Pöpperl.

„Die Basis für den Sommer legen“

Jetzt soll dem Ganzen aber Abhilfe geleistet werden, Pöpperl will den Kader in der Breite verbessern. „Wir wollen junge Hungrige holen, die bereit sind, alles zu geben. Überbezahlte Kicker, die nach ein paar Wochen nicht mehr richtig wollen, möchte ich nicht haben, so kann es nicht gehen.“

In den nächsten Wochen sollen da die ersten Neuzugänge präsentiert werden, einige Testpiloten waren auch schon dabei. „Da waren schon vielversprechende Kicker dabei, das kann man sagen. Schauen wir mal, was sich da noch so tun wird. Aktiv werden wir aber auf alle Fälle, das muss sein. Wir brauchen frisches Blut im Kader, neue Reize“, so Pöpperl, der mit den Neuverpflichtungen „die Basis für den Sommer“ legen möchte. Ein Mittelfeldplatz wird in der Rückrunde angestrebt, das klingt auch realistisch.