Klingenbach

Erstellt am 13. Juni 2018, 02:55

von Philipp Frank

Nach Abstieg: Großer Umbruch beim ASK Klingenbach. Nach dem Abstieg in die 2. Liga Nord verlassen einige Spieler und auch Trainer Christoph Mandl den Verein.

Nachdenklich. Christoph Mandl und der ASK Klingenbach gehen getrennte Wege.  |  Flöp

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Nach der Niederlage gegen Draßburg und dem gleichzeitigen Sieg von Kohfidisch in Stegersbach war der Abstieg Klingenbachs in die 2. Liga Nord besiegelt. Hinter den Kulissen wurde schon eifrig für beide Varianten (Anm.: BVZ Burgenlandliga und 2. Liga Nord) geplant.

„Wir sind nicht wegen dieser Partie abgestiegen. Da sind leider viele Faktoren zusammengekommen. Wir haben gegen alle unmittelbaren Konkurrenten eine katastrophale Bilanz aufzuweisen. Es gibt noch mehr Gründe, die wir intern besprechen werden. Jetzt gilt es nach den Unruhen in den letzten Tagen wieder die Ärmel hochzukrempeln“, so Klingenbachs Obmann Hans Dihanich nach dem Abstieg.

Es wird nun in der Grenzgemeinde ein großer Umbruch stattfinden. Trainer Christoph Mandl wird nicht länger beim ASK das Zepter schwingen. „Es geht mir nicht um die 2. Liga, aber der Aufwand, den ich hier betreiben müsste, ist einfach zu groß“, so der scheidende Coach, der zuletzt auch beim SC Neusiedl in der Regionalliga als Nachfolger von Betreuer Gerhard Gmasz im Gespräch war.

Auch einige Spieler werden den Verein verlassen. Daniel Wind beendet seine aktive Karriere und widmet sich seiner Trainerlaufbahn. Christopher Majer (Sankt Georgen?), Theo Koch (Mönchhof?), Matthias Grassl (Sankt Margarethen), Michal Kozak (Markt Allhau?) und Peter Rypak (Kittsee?) sind im Sommer weg.

Das Grundgerüst des Kaders um Goalie Stefan Schuller, Dominik Dihanich, Thomas Klemenschitz, Bastian Horvath und Philipp Grafl steht. Offen ist noch die Zukunft von Filip Chromy, der auch von Burgenlandliga-Aufsteiger Leithaprodersdorf umworben wird. „Wir setzen uns Anfang der Woche zusammen und besprechen, wie es nun weitergehen soll. Dabei soll auch die Trainerfrage geklärt werden. Fakt ist, wir müssen einige neue Spieler holen“, so Dihanich.