Karriereende und eine neue Aufgabe

Erstellt am 22. Januar 2022 | 02:51
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Sankt Margarethens Abwehrrecke Martin Hahnekamp macht nach zahlreichen Verletzungen Schluss und wird neuer Co-Trainer.

Im Februar wird Martin Hahnekamp erst 32 Jahre jung, dennoch beendet er schon jetzt seine Karriere. Die Entscheidung ist aber doch irgendwie nachvollziehbar, warfen den Defensivallrounder doch in den letzten Jahren immer wieder Verletzungen zurück: Schulter-Operation, Achillessehnenriss und zuletzt auch noch ein Muskelriss an der Oberschenkel-Vorderseite.

„Nach so vielen Rückschlägen und langen Zwangspausen, ist dann langsam auch die Motivation dahin“, erklärte Martin Hahnekamp. Den aktuellen Muskelriss hat er sich nicht operieren lassen. „Wir haben das versucht, das ohne Eingriff in den Griff zu kriegen. Das ist aber sehr langwierig und mühsam“, berichtete der Großhöfleiner, der fast seine gesamte Kickerkarriere beim SV Sankt Margarethen verbracht hatte.

„Wenn ich helfen kann, bin ich natürlich dabei!“

Im Nachwuchs spielte er noch beim FC Großhöflein, wechselte dann als 13-Jähriger an den Greaboch. Bis auf die Saison 2015/2016, wo er beim UFC Sankt Georgen/Eisenstadt aktiv war, kickte er immer nur für Sankt Margarethen. Dem Burgenlandligisten bleibt er aber nun auch nach seiner aktiven Karriere erhalten. Künftig unterstützt er Spielertrainer Philipp Kummer auch als zusätzlicher Co-Trainer. Martin Karall muss berufsbedingt etwas kürzertreten, so hilft „Hahne“ gerne aus.
„Wenn ich helfen kann, bin ich natürlich dabei“, stellte sich für den Weinbauern die Frage nach Unterstützung nicht. Hahnekamp sieht auch den aktuellen Kader mehr als nur gut verstärkt. „Ich denke schon, dass wir uns verbessert haben. Der Kader ist wirklich gut. Wenn alle fit sind, wird es einen Kampf ums Stammleiberl geben“, so der 31-Jährige.

Testmatch gegen Horn wurde abgesagt

Auch von der Vereinsseite freut man sich über den Neuzugang im Trainerstab. „Er kennt die Mannschaft logischerweise bestens und wird Kummer auch bei den Spielen von der Betreuerbank aus helfen, wenn nötig, Impulse zu setzen“, meinte Obmann-Stellvertreter Johannes Braunöder Neben Lukas Heinicker (24 Jahre, Wolkersdorf), Faruk Zeric (26, Eggenburg) und Ernest Grvala (25, Großweikersdorf) kommt noch ein Talent vom ASV Siegendorf. Aus der U16 wurde Verteidiger Jan Stefan Fortunits geholt, der zuerst aber wohl in der Reserve aufgebaut werden soll.

Auf der Abgangsseite stehen mit Niklas Alozie (Draßburg), Raphael Ebner (Klingenbach) und Philipp Reinisch (Siegendorf) drei Spieler. „Der Kader steht, wir sind zufrieden. Sollte sich noch etwas ergeben, dann würden wir uns das anschauen, sonst wird sich bei uns aber nichts mehr tun“, so Funktionär Braunöder. Der geplante Test gegen den SV Horn musste wegen der „25er Regel“ abgesagt werden. „Das hätte so keinen Sinn ergeben“, weiß der Obmann-Stellvertreter.

Bis zum Sommer konnte zudem auch noch Hermann Kruckenfellner als neuer Physiotherapeut gewonnen werden.