Rückkehr nach Horitschon für Lehner-Brüder

Erstellt am 08. Dezember 2022 | 02:28
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Niklas und Basti Lehner werden wieder für den ASK spielen. Vom Mittelburgenland ging 2020 die Reise nach Siegendorf und jetzt eben wieder zurück nach Horitschon.

Nachdem sich Siegendorf und die Brüder Basti und Niklas Lehner nach dem Ende der Herbstmeisterschaft auf getrennte Wege begaben, waren die beiden Eisenstädter heiß umworben. Mehrere Burgenlandliga-Klubs und auch Ostliga-Vereine bekundeten Interesse. Den Zuschlag bekam nun der ASK Horitschon.

Neuland ist dies für keinen der Beteiligten. Das Brüder-Duo kickte bereits von Sommer 2016 bis Ende 2018 bei den Mittelburgenländern, bevor beide dann zum ASV Siegendorf wechselten, von dem es nun mit etlicher Erfahrung mehr retour nach Horitschon geht. Burgenlandliga-Meister, BFV-Cup-Sieger und Regionalliga hieß die jüngste Vergangenheit.

Und jetzt geht es zwar wieder eine Liga zurück, aber für Basti Lehner ist es dennoch eine große Herausforderung, auch weil der erst 22-Jährige durchaus in die Rolle des Führungsspielers schlüpfen soll: „Das taugt mir generell, dass ich mehr Verantwortung übernehmen kann. Ich freue mich auf das Frühjahr, in dem wir uns nach oben orientieren wollen. Das Ziel ist, so schnell wie möglich wegzukommen von unten und uns im Mittelfeld zu etablieren. Die Mannschaft hat viel Qualität, ist aber extrem jung. Ich glaube, es hat im Herbst in gewissen Momenten einfach nur an Erfahrung gefehlt.“

In Horitschon zeigt sich der neue Sportliche Leiter Lukas Poglitsch erfreut über die beiden Neuzugänge, obwohl dies auch eine leichte Planänderung bedeutete: „Im Grund waren wir auf der Suche nach einem erfahrenen Innenverteidiger und einem erfahrenen Angreifer. Mit Niklas und Basti bekommen wir jetzt einen Allrounder und einen Spieler, der in der defensiven Zentrale universell einsetzbar ist. Mit den beiden Verpflichtungen gehen wir den österreichischen Weg und außerdem kennen die beiden als Rückkehrer das Umfeld in Horitschon schon bestens. Für mich zwei klare Pluspunkte.“

Weitere Neuverpflichtungen wird es in diesem Winter wohl nicht geben: „Wir haben einen großen und ausgeglichenen Kader, dem wir auch vertrauen.“