Wimpassing nach Abstieg: „Wollen uns etablieren“. Wimpassing stieg aus der Burgenlandliga mit Pauken und Trompeten in die 2. Liga Nord ab. Der freie Fall soll unbedingt verhindert werden.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 26. Juni 2019 (02:47)
BVZ
Rolf Meixner steht wieder an der Seitenlinie und coacht in der neuen Saison den SV Wimpassing.

Dass die goldenen Zeiten in Wimpassing zu Ende sind, stand schon vor gut einem Jahr fest. Wo sich früher top-bezahlte Kicker und Trainer die Klinken in die Hand gaben, ist jetzt Normalität im 2. Liga Nord-Alltag eingekehrt.

Mit Rolf Meixner steht zumindest schon der neue Trainer fest. Der ehemalige Lauf-Guru will rund um seinen Spezi – Stürmer-Allrounder Lukas Mössner – eine schlagkräftige Truppe formen. „Wir sind in Verhandlung mit einigen Spielern, die gute Perspektiven haben“, verrät der Sportliche Leiter Markus „Max“ Windholz. In trockenen Tüchern ist momentan aber noch gar nichts. Bis zum Ende der Woche will man aber schon die ersten Vollzugsmeldungen preisgeben.

Abstiegskampf soll verhindert werden

Das, was unbedingt verhindert werden soll, ist der freie Fall. „Wir wollen keineswegs in die 1. Klasse durchgereicht werden“, so Windholz weiter.

„Auf jeden Fall wollen wir uns in der Liga etablieren und absolut nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“

Meixner selbst kennt den Verein schon – immerhin war er in der abgelaufenen Saison oft als Zaungast am Sportplatz, das (vorerst) letzte Match in der Burgenlandliga coachte er bereits und leitete auch zuvor das Abschlusstraining, um sich ein Bild von der Mannschaft zu machen. Da gab es sogar einen Sieg – Horitschon konnte mit 3:2 geschlagen werden. Mit diesem Erfolgserlebnis im Gepäck will Meixner auch in die neue Meisterschaft starten.