Ringen im Bezirk Eisenstadt im Aufwind. Bei den Landesmeisterschaften im Ringen nahmen heuer erstmals drei Vereine teil. Erfolge erkämpften dabei alle drei: Leithaprodersdorf, Steinbrunn und Mörbisch.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 04. Dezember 2019 (02:24)
Aufwind. Erstmals waren bei den Landesmeisterschaften Ringer von drei Vereinen am Start: Leithaprodersdorf, Steinbrunn und Mörbisch.
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Der URC Seefestspiele Mörbisch veranstaltete vor Kurzem im Landessportzentrum VIVA die Burgenländischen Ringer-Landesmeisterschaften im Nachwuchsbereich. Am Start waren die Nachwuchstalente des URC Leithaprodersdorf mit ihrer Trainerin Susanne Janisch, der neugegründete Ringerverein VIVA Neufeld mit den Trainern Csaba Szentkiralyi und Marc Bock, sowie Trainer Thomas Dravits mit den Ringern aus der Festspielgemeinde.

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Alle drei Vereine durften Erfolge bejubeln und die Coaches zeigten sich mit ihren Schützlingen zufrieden. Für viele der jungen Sportler war es der erste Wettkampf, alle Debütanten schlugen sich dabei bravourös. „Es wurde geschoben, gezogen, gedrückt, angetäuscht, herausgedreht, festgehalten und alles, was man sich bei einem fairen Ringkampf nur so vorstellen kann“, freute sich Organisator Thomas Dravits über das Interesse am Ringen.

Trainer mit ihren Ringern zufrieden

„Schön zu beobachten war auch, wie sich die Kinder gegenseitig angefeuert, miteinander gefreut, aber auch nach Niederlagen getröstet haben.“

Besonders erfolgreich schnitten die Ringer aus Leithaprodersdorf ab. Erstmals waren die Nordburgenländer mit fünf Schützlingen am Start, alle davon präsentierten sich in Bestform. Das Leithaprodersdorfer Ausnahmetalent Catalin Panca setzte sich gegen die Konkurrenz durch und holte sich die Gold- Medaille. Silber holten sich jeweils ihre Teamkollegen, Martin Neissl, Maxi Haunold und Alexander Zwerger. Das starke Team-Ergebnis rundete Christoph Robitza mit Bronze ab. „Man braucht viel Mut, um auf die Matte zu gehen und zu ringen. Wir sind sehr stolz auf unsere Burschen“, so die stolze Trainerin Susanne Janisch.