Franz Weixelbaum glückte die Titelverteidigung. Franz Weixelbaum aus St. Margarethen lief in Wien bereits zum vierten burgenländischen Meistertitel.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 18. Dezember 2020 (01:12)
Landesmeister. Franz Weixelbaum lief auf Platz eins der Burgenland-Wertung.
BVZ

Am Wochenende ging der Pandemie zum Trotz in der Prater Hauptallee in Wien die Staats- und Landesmeisterschaft im Marathon über die Bühne. Im Rahmen der neuen Verordnung für Spitzensportler wurde das Starterfeld auf 100 Läufer reduziert – darunter auch Franz Weixelbaum, Michael Peinsipp, Debütant Michael Bacher und Natascha Marakovits vom SV St. Margarethen.

Direkt vor dem Startschuss wurden alle Teilnehmer mit einem Antigen-Test getestet. Um 10 Uhr starteten die Athleten den Marathon dann bei perfekten Bedingungen: fünf Grad und windstill. Erst nach der Überquerung der Startlinie durften die Athleten ihre Masken abnehmen.

Zu absolvieren galt es dabei sechs Runden auf der etwa sieben Kilometer langen Strecke. Der mehrfache Landesmeister Franz Weixelbaum ging als Favorit ins Rennen, sein Ziel war eine Zeit von 2:45 Stunden. Mit leicht erhöhtem Tempo erreichte der Routinier die Halbmarathonmarke nach 1:21 Stunden mit leichtem Puffer auf seine Zielzeit. Bis zum Schluss musste er seine Pace nur langsam reduzieren. Nach 2:44,55 Stunden überquerte er schließlich die Ziellinie exakt in der vorgenommenen Zeit.

Landesmeistertitel Nummer vier

Damit platzierte sich der St. Margarethener auf Platz 18 der Österreichischen Meisterschaften und sicherte sich den Sieg der Burgenland-Wertung und somit Meistertitel Nummer vier. Sein Teamkollege Michael Peinsipp nahm sich für das Event vor, erstmals unter drei Stunden ins Ziel zu kommen. Auf die Minute genau spulte er sein Programm auf der Prater Allee ab, zum Schluss konnte er sogar noch einen Zahn zulegen. Das Ziel erreichte er schließlich in einer Zeit von 2:56,33 Stunden: neue persönliche Bestzeit und Platz drei in der Burgenland-Wertung.

Dritter SVM-Läufer im Bunde war Michael Bacher. Bei seinem ersten Marathon hielt er bis Kilometer 30 sein Tempo aufrecht, dann folgte allerdings ein Leistungseinbruch. So verlor er noch knapp zehn Minuten und beendete das Event in 3:16,23 Minuten. Der SVM landete so auf Platz sieben der bundesweiten Mannschaftswertung. Die einzige Dame im Bunde, Natascha Marakovits, erreichte das Ziel erstmals unter 3:30 Stunden und holte Platz 17.