Warten auf den Lichtblick. Thorsten Lang (32) ist der Offensivmotor im Greaboch-Stadion. Die Corona-Pandemie geht ihm natürlich, wie allen anderen Fußball-Beteiligten, auf die Nerven.

Von Philipp Frank. Erstellt am 27. Februar 2021 (02:33)
Thorsten Lang will mit seinen Kollegen im Frühjahr guten Fußball zeigen und mehr Punkte holen.
BVZ

Er ist und war in den letzten Jahren die Sankt Margarethener Lebensversicherung in der Offensive. Jede Saison zählt der Edeltechniker zu den besten Torschützen des Vereins und auch der gesamten Burgenlandliga. Langsam, aber sicher, hat auch er die Nase voll von der ganzen „Heim-Trainiererei“.

„Wenn es schön ist draußen, dann laufe ich in der Natur, bei Schlechtwetter eben drinnen am Laufband“, berichtet Lang über den Hauptbestandteil des Heimprogramms. Auf Eigeninitiative absolvieren die Sankt Margarethener Kicker auch einmal pro Woche ein gemeinsames, freiwilliges Zoom-Training. „Philipp Kummer ist da der Organisator und der Großteil des Kaders ist dabei“, so der 32-Jährige. Er brennt, genauso wie seine Kollegen, schon auf ein Kickerl mit dem Ball auf dem Platz. „Natürlich geht es jedem schon gewaltig ab. Wir haben jetzt fast ein Jahr lang nichts gemacht. Die paar Runden, die wir im Herbst gespielt haben, rechne ich gar nicht dazu“, scherzt der Sankt Margarethener.

„Wir haben einen der besten Kader in Sankt Margarethen überhaupt.“ Thorsten Lang zeigt sich mit der Kadermischung sehr zufrieden.

Die Corona-Zeit machte ihm auch privat ab und zu einen Strick durch die Rechnung. „Wir haben im August 2019 mit dem Hausbau begonnen. Im ersten Lockdown haben uns einige Firmen warten lassen. Dafür habe ich mit meinem Sohn Noah mehr Zeit verbringen können“, sieht Thorsten Lang auch Positives. Konditionell ist der Offensivgeist also gut drauf, die Ziele für das Frühjahr sind auch klar gesteckt: „Keine Ahnung, wann wir wieder etwas machen dürfen beziehungsweise, wann es wieder weiter geht, aber wir wollen besseren Fußball zeigen als im Herbst und klarerweise auch mehr Punkte holen. Der Herbst war generell nicht schlecht, aber es gab einige Partien, die zum Vergessen waren. Daran müssen wir noch arbeiten.“

Der SV Sankt Margarethen hat am Kader in der Winterübertrittszeit nichts geändert. „Es gab auch keine Notwendigkeit für Transfers. Wir haben einen der besten Kader in Sankt Margarethen überhaupt. Auch die Nachwuchstalente sind sehr gut drauf und zeigten jedes Training auf. Außerdem hat es wirtschaftlich sowieso keinen Sinn, für die wenigen Runden Geld rauszuwerfen“, so Lang abschließend.