Kraftprobe für Michael Frank bei ITF Junior World Tour. Michael Frank vom ASKÖ TC Eisenstadt stand nach hartem Kampf im Halbfinale des Events in Kroatien.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 07. August 2019 (02:09)
zVg/BTV
Ass. Michael Frank musste für den Einzug ins Halbfinale beim Event der ITF Junior World Tour viel warten und einige Male bis an seine körperlichen Grenzen gehen.

Während David Pichler in Dublin ein frühes Aus im Einzel (Runde eins) und Doppel (Runde zwei) wegstecken musste, lief es für Michael Frank vom ASKÖ TC Eisenstadt am Wochenende wesentlich besser.

Das Wetter in Kroatien spielte schon ab der ersten Runde nicht mit. So musste auch die Partie von Michi Frank gegen den Schweden Markus Bolin zuerst mehrmals unterbrochen und dann sogar auf den nächsten Tag verschoben werden. Das BTV-Talent ließ sich allerdings nicht beirren und setzte sich mit 3:6, 6:4 und 7:5 knapp durch. Auch die Begegnung mit dem Kroaten Marino Jakic sollte sich über drei äußerst spannende Sätze ziehen, ehe Frank nach dreieinhalb Stunden als 7:5, 6:7 und 6:3-Sieger vom Platz ging. Zum Jubeln blieb aber nicht viel Zeit, denn aufgrund der vielen Verschiebungen der Vortage ging es schon wenig später wieder auf den Platz. Dort wartete bereits der Deutsche Fabian Gusich, mit dem sich Frank einen zähen Kampf lieferte. Nach dreineinhalb Stunden Spielzeit, zwei Tie-Breaks und einem 6:4 im Entscheidungssatz ging der Eisenstädter erschöpft, aber als Sieger in die Kabine.

Auf Grund der körperlichen Strapazen und des Stresses verzichtete das Talent vom ASKÖ TC Eisenstadt auf ein Antreten im Doppel mit Gregor Hausberger. „Nach sieben Stunden am Platz bei 35 Grad war ich einfach nicht mehr imstande, auch noch das Doppel zu bestreiten“, erklärte er. Der Fokus lag daher am Halbfinale. Bis zum Stand von 5:5 im ersten Satz blieb das Match gegen den Schweden Adam Heinonen offen, der spätere Turniersieger setzte sich aber noch mit 7:5 durch. Entkräftet war für Frank im zweiten Satz nicht mehr möglich als ein 3:6, der Weg ins Finale blieb ihm verwehrt. Frank und sein Coach Helmut Fellner zeigten sich dennoch zufrieden. „Das Turnier stand ganz im Zeichen von Michis Kampfgeist“, so der Coach.