Ex-Admira-Co Horvath dockt beim SV Stegersbach an. Die Trainersuche beim ehemaligen Regionalligisten ist beendet: Ex-Profi Michael Horvath übernimmt bis auf Weiteres.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 24. September 2020 (02:49)
Neue Aufgabe. Michael Horvath, langjähriger Co-Trainer beim Bundesligisten Admira Wacker, wird Chefcoach in Stegersbach.
BVZ

Und es wird nicht einfacher. Nach sechs Niederlagen in Folge, mit nur einem eigenen Treffer, muss der SV Stegersbach am kommenden Samstag zum Spitzenreiter aus Schlaining. Diese stehen am anderen Ende der Tabelle, die Bilanz der Elf von Florian Hotwagner ist dabei makellos.

„Vielleicht ist so ein Gegner gar nicht schlecht“, erklärte Sektionsleiter Joachim Poandl, der um die Power im Schlaininger Angriffsdrittel wusste: „Die haben vorne eine riesen Qualität und sind nicht umsonst ganz vorne.“

Die Vorzeichen für die Stegersbacher sind so nicht zwingend positiv, wobei es zu Wochenbeginn eine Erfolgsmeldung gab: Michael Horvath, langjähriger Co-Trainer beim Bundesligisten Admira Wacker und dazu auch für viele Jahre Spielertrainer beim UFC Oberschützen, wird neuer Cheftrainer beim Traditionsverein. Das bestätigte der Verein und schon am Montagabend leitete der derzeit noch in Bad Tatzmannsdorf kickende Ex-Profi seine erste Trainingseinheit.

Ein Coup, denn im Sommer war Horvath nicht nur in Pinkafeld Thema. „Es hat schon in den ersten Gesprächen gepasst und seine Philosophie deckte sich mit unserer“, berichtete Poandl und schoss weiter nach: „Michael hatte immer sehr viel mit jungen Spielern zu tun und wir haben sehr viele von ihnen in unseren Reihen. Ich hoffe, dass er uns weiterhelfen kann.“

Personell muss man sich nun bis zum Winter durchkämpfen, so viele Punkte wie möglich sammeln, ehe man laut dem Verantwortlichen „nachrüsten“ wolle. „Der SVS ist weiter ein gutes Pflaster, um sich zu beweisen. Er hat sehr große Kompetenzen und ich glaube, dass es ein sehr guter Einstieg für ihn sein wird“, sagte der Verantwortliche der BVZ.

Mit Vorfreude begegnet Horvath der neuen Aufgabe. Schon am Montag leitete er seine erste Einheit. „Ich habe im Sommer bei der Admira aufgehört, auch weil ich nun länger zuhause bleiben will und dazu hatte ich sofort ein gutes Gefühl. Stegersbach hat weiter einen guten Namen und dazu richtig tolle Bedingungen. Das war schon auch ein Hauptgrund“, sagte Horvath und ergänzte: „Wir haben eine gute 2. Liga-Elf, die aber punkten muss und nicht in Schönheit sterben darf.“