Vorfreude auf den Klassiker Rudersdorf gegen Güssing

Erstellt am 05. August 2022 | 02:06
Lesezeit: 3 Min
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Abmarsch zum Derby. Roman Rasser, David Garger, Aushilfs-Kapitän Fabian Huber und Co. treffen am Samstagabend auswärts auf Aufsteiger Rudersdorf.
Foto: BVZ
USV Rudersdorf gegen SV Güssing: Wo Südschlager draufsteht, ist am Samstag auch ein richtiger Südschlager drin!

Sehr stark fand der SV Güssing in die neue Saison, denn das 1:1 gegen den SV Oberwart nahm man beim Traditionsverein gerne mit. Es ist ein erster Bonuspunkt, der aufgrund der kämpferischen Leistung zumindest nicht gänzlich unverdient war. Viele eigene Chancen hatte man zwar nicht, aber das lag auch an der guten Defensive der Oberwarter Gäste.

„Das Ergebnis ist für uns super“, so Obmann Hannes Winkelbauer, der aber auch ein aber anfügte: „Leidenschaft, Teamgeist und Wille waren sicher da – fußballerisch hätte ich mir gar etwas mehr erwartet.“

Generell sei es laut Oberhaupt sowieso ein „zerfahrenes“ Derby gewesen und man ist geneigt ihm zuzustimmen. Einzig die Emotionen machten es zu einem echten Hingucker, mit der Kür des strittigen Elfmeter-Pfiffs von Schiri Bernhard Luef.

„Oberwart hielt uns am Leben und so zählt für uns letztendlich nur der Punkt“, so Winkelbauer und Trainer Christoph Herics ergänzte: „Es war sehr schwierig für uns, aber ein Kompliment an meine Mannschaft. Gegen so einen Gegner muss man dann auch zufrieden sein.“

Anders ist da sicher die GSV-Ausgangslage vor dem Auswärtsspiel beim USV Rudersdorf. Zwei echte Größen des Südburgenlandes stehen sich endlich wieder in einem Pflichtspiel gegenüber und die Vorfreude darauf war schon zu Wochenbeginn spürbar. So begegnete man in Güssing dem kommenden Gegner mit sehr, sehr viel Respekt.

„Das wird eine schwer spannende Geschichte, denn für mich haben die Rudersdorfer eine super Mischung in ihrer Mannschaft. Da sind zum einen die langjährigen Routiniers, die starken Legionäre und auch noch richtig gute, junge einheimische Fußballer. Wir brauchen da eine Top-Leistung, wenn wir dreifach punkten wollen“, erklärte Oberhaupt Winkelbauer und Coach Herics schoss nach: „Da erwartet uns eine andere Partie als gegen Oberwart, wobei wir auch dort giftig sein müssen.“

Personell war zu Wochenbeginn bei Michael Kulovits noch abwarten angesagt. Die Rudersdorfer Hausherren können indes wieder auf Ibo Sahin und Sascha Klucsarits zurückgreifen. Diese waren beim 1:1 in Andau, wie einige andere, nicht dabei. „Wir freuen uns auf viele Zuseher und wollen natürlich punkten, auch wenn wir uns weiter erst ans Tempo der Liga gewöhnen müssen“, so Rudersdorfs Sportlicher Leiter Martin Salber.