Sebastian Jud verpasste zweimal knapp das Stockerl. Sebastian Jud landete zweimal auf Platz vier. Platz zwei hinter Jakob Dusek in der Gesamtwertung ist abgesichert.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 20. März 2019 (11:36)
BVZ
Sebastian Jud landete auf Platz vier. Aufs Foto nahmen ihn die Teamkollegen David Pickl und Jakob Dusek (v.l.) trotzdem.

Bei sehr schwierigen Bedingungen – die Piste war eisig und wies einige Schläge auf –, belegte der Mühlgrabener Sebastian Jud in Jekaterinburg am ersten Tag den vierten Platz. Nach der Qualifikation lag er auf Rang fünf, „das Achtel- und Viertelfinale entschied ich klar für mich, im Halbfinale war es dann eine sehr enge Kiste“, berichtete Jud.

Das Glück war auf seiner Seite und so schaffte er es bis ins große Finale. Nach einem Fehler in der zweiten Steilkurve hatte er fast einen Steher und keine Chance mehr auf das Podium. Einziger Trost für ihn: Mit David Pickl und Jakob Dusek landeten zwei österreichische Teamkollegen auf den Plätzen eins und drei.

Am zweiten Tag schaffte es der Südburgenländer abermals ins Finale – trotz extrem schwerer Bedingungen. „Sehr viel Neuschnee, Sturm und eigentlich unfahrbarer Piste“, meinte der Sportler aus dem Bezirk Jennersdorf. In der vorletzten Steilkurve fuhr ihm ein gegnerischer Fahrer auf das Ende des Brettes und Jud kam zu Sturz, es wurde wieder nur Platz vier.

Trotzdem sicherte sich Jud schon jetzt Platz zwei in der Gesamtwertung. Am Wochenende folgt noch das Finale in Lenk (Schweiz).