Forchtenstein: „Duki“ wird nun kürzertreten. Forchtenstein-Coach Andi Feurer muss auf einen Leistungsträger verzichten: Duki Karanezi kann nur noch teilweise spielen.

Von Martin Ivansich. Erstellt am 11. Juli 2020 (02:32)
Duki Karanezi wird dem SV Forchtenstein nicht mehr zur Gänze zur Verfügung stehen.
Ivansich

„Das ist für uns natürlich alles andere als optimal“, meint Forchtensteins Coach Andreas Feurer zum „Abgang“ von Dukagjin „Duki“ Karanezi. Der Defensivmann wird U14-Trainer beim SV Mattersburg. „Außerdem ist er auch beim SVM angestellt, muss deshalb bei den Spielen anwesend sein und das überschneidet sich häufig mit unseren Partien“, so Feurer. Somit hat Karanezi nicht mehr ganz so viel Zeit für den SV Forchtenstein aufzulaufen.

„Müssen eventuell Ziele zurückschrauben“

Was das für den Klub nun wenige Tage vor Ende der Transferperiode bedeutet: „Wir schauen uns noch einmal um, wollen diesbezüglich unbedingt handeln“, erklärt der Forchtensteiner Coach und fügt an: „Der muss dann aber auch zu uns passen, ansonsten werden wir unsere Ziele wohl ein wenig zurückschrauben müssen.“

Und die sind in Forchtenstein durchaus hoch — blickt man auf die Transfers, die der Traditionsklub bislang getätigt hat, dann kann man daraus lesen, dass Forchtenstein einiges vorhat.

„Würde spielen, wenn es der Klub akzeptiert“

Der 26-jährige Kicker will aber seine aktive Karriere nicht beenden und dem Verein so gut es geht helfen: „Es ist so, dass ich bei Heimspielen des SV Mattersburg anwesend bin, auswärts nicht. Wenn es der Verein akzeptiert, würde ich schon auch weiterhin für Forchtenstein spielen“, stellt Karanezi klar.