Mission erfüllt – und Vorsprung ausgebaut. Die Elf von Franz Lederer gewann auswärts 2:1 in Horitschon und hat bereits zwölf Punkte mehr als der Zweite.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 10. April 2019 (01:17)
Didi Heger
Für Philipp Puchegger (r., gegen Horitschons Timo Rzucidlo) und den ASV Draßburg gab es in Horitschon drei Punkte.

Das Spitzenspiel der Runde brachte nicht das Offensivfeuerwerk, das sich viele Fans erwartet haben, doch in Sachen Emotion und Leidenschaft wurde diese Begegnung einem Topspiel gerecht.

„Die Partie war eine gute. Zwar sehr kampfbetont, aber das war zu erwarten“, resümierte Draßburgs Thomas Mandl zufrieden nach dem Sieg im Mittelburgenland. In der vergangenen Saison noch mit 0:3 in Horitschon untergegangen hatte die Partie am Samstag absolut nach Wunsch begonnen. In der fünften Minute ging die Truppe von Franz Lederer in Führung: Sebastian Weber und Philipp Puchegger setzten sich an der linken Flanke durch und Vinko Cerovec drückte die Puchegger-Vorlage beim zweiten Versuch über die Linie. Auch bei der größten Torchance der Gastgeber spielte Puchegger eine entscheidende Rolle, denn eine Riesenchance von Timo Rzucidlo auf den Ausgleich kratzte er kurz vor der Halbzeit knapp vor der Torlinie von der Linie.

Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Draßburger wieder besser ins Spiel. In Minute 53 setzte sich Cerovec an der linken Flanke durch, brachte das Leder zur Mitte, und beim Versuch Manuel Frechs den Ball aus dem Gefahrenbereich zu bugsieren, traf er Elmir Hrustanbegovic und von dort sprang das Leder über die Linie — 2:0. Danach agierten Lederers Schützlinge souverän. Cerovec und Weber brachten sich in gute Abschlusspositionen, scheiterten aber knapp. Kurz vor dem Ende traf Noel Kustor per (Traum-)Freistoß zum 1:2, viel mehr war aber an diesem Tag nicht drinnen für die Hausherren. „Wir freuen uns über die kämpferisch gute Leistung unserer Burschen. Der knappe Sieg entspricht meiner Meinung nach auch den gezeigten Leistungen“, resümierte Draßburgs Co-Trainer Philipp Brandstätter.

Vorschau: Übermorgen, Freitag, empfangen die Draßburger um 19.30 Uhr den FC Deutschkreutz. Die Partie im Herbst endete mit einem torlosen Unentschieden und Draßburgs Sportlicher Leiter Thomas Mandl erinnert sich: „Wir spielten auf ein Tor, doch fehlte es uns an Ideen, den dicken Abwehrriegel der ‚Kreutzer‘ zu knacken. Ähnliches wird uns auch jetzt erwarten. Ich glaube nicht, dass sie am Freitag ein Offensivfeuerwerk zünden werden. Sie werden wieder um jeden Zentimeter Boden kämpfen und es wird an uns liegen, entsprechend zielstrebig und geduldig zu sein.“ Beim ASV Draßburg könnte Patrick Handler bereits sein Comeback im Kader feiern.