Sankt Pölten schockt Mattersburg Rocks. Diese Halbfinal-Serie war schwere Kost für die Rocks. Der Saisondominator ist draußen und muss das erst einmal wirken lassen.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 17. April 2019 (01:24)
BVZ

Es war angerichtet für ein rein burgenländisches Finale in der 2. Bundesliga. Doch die Mattersburg Rocks griffen beim duftenden Buffet nicht zu. So lässt sich nun Sankt Pölten den Final-Leckerbissen schmecken.

Wie es so weit kommen konnte? „Weil wir in der wichtigsten Phase der Meisterschaft nicht unser bestes Basketball zeigen konnten“, hält BKM-Obmann Corey Hallett fest. Zwar gelang den Rockern am Freitag der Ausgleich in der Best-of-three-Serie, doch daheim legten die Mattersburger am Sonntag nicht nach. Sankt Pölten setzte sich früh ab, die Rocks drehten mit Fortdauer der ersten Hälfte auf, führten zur Pause mit 39:30.

„Das ist in erster Linie eine Riesenenttäuschung, weil wir heuer eine wirklich große Chance hatten den Titel zu gewinnen.“ Corey Hallett über den Frust nach der Halbfinal-Pleite.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gab es aber den nächsten Rückfall, Sankt Pölten zog davon und nach der x-ten Aufholjagd fehlte es den Rocks in der Schlussphase an Kraft und Zeit. „Das ist in erster Linie eine Riesenenttäuschung, weil wir heuer eine wirklich große Chance hatten den Titel zu gewinnen“, kiefelt Hallett. Das dritte Halbfinal-Aus in Serie muss nun etwas sacken. In wenigen Wochen soll es eine genauere Analyse geben. Immerhin ist nach der Saison vor der Saison. „Wir wollen die Dinge für die nächste Saison früh klären“, sagt Hallett. Die erste Weiche ist bereits gestellt: James Williams wird die Rocks auch in der Spielzeit 2019/20 coachen.