Bad Sauerbrunner gastieren beim Schlusslicht. Die Bad Sauerbrunner fahren am Samstag mit viel Respekt als Favorit zum Schlusslicht nach Markt Allhau.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 25. September 2019 (01:47)
Goalgetter. Mit acht Toren ist der Bad Sauerbrunner Tomas Kubik gemeinsam mit Ritzings David Witteveen erfolgreichster Burgenlandliga-Torjäger. Der Slowake ist aktuell leicht angeschlagen, will aber gegen Markt Allhau spielen.
BVZ

Um 18 Uhr gastieren die Schützlinge von Trainer Heinz Kremser am Samstag in Markt Allhau im Südburgenland. „Gegen den Nachzügler werden wir hoffentlich nicht den Fehler machen und den Gegner unterschätzen. Ich werde die Mannschaft bei jeder Trainingseinheit daran erinnern. Das Ziel ist auf alle Fälle jetzt auch auswärts zu punkten“, so Bad Sauerbrunn-Trainer Heinz Kremser. Bis auf den Langzeitverletzten Christian Por sollten alle Spieler bei Blau-Weiß an Bord sein.

Kleines Fragezeichen bei Torjäger-Einsatz

Goalgetter Tomas Kubik ist leicht angeschlagen, wie Kapitän Thomas Ofner bestätigt: „Er hat leichte Schmerzen, doch er ist ein Kämpfer, den bekommen wir schon hin bis zum Wochenende.“ Ob er seine Mannschaft am Samstag in der Favoritenrolle sieht?

„Die Tabelle täuscht zwar, weil die Markt Allhauer nicht so schlecht sind, wie das jetzt zurzeit scheint, aber natürlich nehmen wir die Favoritenrolle an. Wir haben in unserem Debüt-Jahr in der Burgenlandliga dort 4:1 gewonnen und in der letzten Saison eher unglücklich mit 1:2 verloren. Auch wenn uns der Platz nicht besonders liegt, weil er relativ klein ist, wissen wir, wie wir dort auftreten müssen, und wollen auf alle Fälle drei Punkte mitnehmen. Es ist eine gefährliche Ausgangsposition und wir müssen sehr konzentriert und auf der Hut sein.“

Groß war zuletzt übrigens die Erleichterung im Lager des UFC Markt Allhau nach dem vierten Punkt der Saison. In St. Margarethen legte man es von Beginn an defensiv an und ließ insgesamt wenig zu. In der Offensive fehlten so zwar die wirklichen Momente, aber darum ging es am Samstag auch gar nicht. Man wollte seine Niederlagenserie beenden, was auch gelang.

„Es war dann richtig schön, die Burschen in der Kabine endlich wieder lachen zu sehen. Ich hoffe, dass wir den Schwung jetzt mitnehmen können“, sagte Trainer Herbert Oberrisser, der seiner Elf beim 0:0 ein kämpferisch gutes Zeugnis ausstellte: „Sie gingen mehr an ihr Limit als noch zuletzt und traten auch mit ganz anderer Körpersprache auf.“

Dieses kleine Hoffnungs-Pflänzchen gilt es nun am Samstag beim Heimspiel gegen Bad Sauerbrunn zu konservieren. Qualitativ sind die Kurstädter wohl über die St. Margarethener zu stellen, dabei aber nicht unschlagbar. Der UFC-Coach dazu: „Wir müssen da definitiv alles reinwerfen.“