Sauerbrunn: Das Ziel wurde erreicht. Mit 44 Punkten übertrafen die Bad Sauerbrunner Kicker die Marke der Premierensaison aus dem Vorjahr.

Von Alfred Wagentristl. Erstellt am 26. Juni 2019 (01:21)
Ivansich
Philip Knotzer (r., gegen Siegendorfs Raphael Ebner) war auch in dieser Saison einer der Leistungsträger im Dress des SC Bad Sauerbrunn und hatte großen Anteil an der gelungenen Punktejagd.

Man sagt zwar, dass das zweite Jahr in einer neuen Liga das schwierigste sei, doch der SC Bad Sauerbrunn bewies in der abgelaufenen Saison, dass das nicht so sein muss. Die 42 Punkte des Vorjahres wurden sogar um zwei Zähler übertroffen. „Wir haben damals zwar den siebenten Platz belegt und heuer nur den achten, aber das Saisonziel, ein einstelliger Tabellenplatz, wurde erreicht“, resümiert Klubchef Gerhard Kern.

Zudem freute den langjährigen Obmann auch, dass einige Youngsters in dieser Saison doch aufgezeigt haben: „Spieler wie Peter Por, Marco Vargek und noch der eine oder andere mehr, haben gezeigt, dass sie trotz fehlender Erfahrung jederzeit zu bringen sind.“ Augenscheinlich war auch die Heimstärke von Daniel Hutter und Kollegen.

Von den 15 Partien im Wetterkreuzstadion wurden lediglich drei verloren. Und in Sachen Torgefährlichkeit spielten sich die Blau-Weißen auch in den Mittelpunkt: Nur vier Teams konnten mehr Treffer erzielen wie die Kremser-Elf.

Gefahrenherd Kubik an der vordersten Front

Mit Abstand am meisten jubeln durfte der slowakische Legionär Tomas Kubik mit stolzen 24 Treffern am Konto. „Dabei spielte Tomas nur ein halbes Jahr ganz in der Spitze. Erst als Dominik Strondl verletzungsbedingt ausgefallen war, haben wir ihn nach vor gezogen“, so Coach Heinz Kremser.

Der Fußballlehrer schwärmt in seiner Saisonbilanz von einigen Highlights: „Das 1:1 gegen den späteren Meister Draßburg zum Beispiel, wo wir mehr als eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen mussten. Dann waren natürlich auch noch der 6:1-Kantersieg gegen Stegersbach oder das 7:0 gegen Kohfidisch. Dann das Spiel gegen Wimpassing, das wir gar mit 9:0 für uns entscheiden konnten.

Als ein absolutes Highlight in seiner Trainerkarriere sieht Kremser die Partie gegen Vizemeister Siegendorf: „Auch da waren wir bereits nach 14 Minuten nur mehr zu zehnt, weil Andreas Strommer vom Feld musste. Was die Mannschaft aber danach geliefert hat, war schon Klasse.“

Weniger gerne erinnert man sich an die Partien gegen den FC Deutschkreutz (0:1) im eigenen Stadion beziehungsweise das Hinrunden-Duell in Wimpassing (0:3). Kern: „Da haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert. Wobei Deutschkreutz an diesem Tag schon besser war, die Partie in Wimpassing war allerdings unter jeder Kritik.“