Neusiedler Asse sind wieder am Tisch. Die Neusiedler Tischtennis-Asse starten mit zwei ausgeglichenen Matches in die zweite Hälfte der Meisterschaft.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 09. Januar 2021 (00:27)
Symbolbild
wsantina/Shutterstock.com

Nach dem soliden Jahresabschluss mit drei Siegen aus vier Spielen geht der UTTC Neusiedl voller Elan in die zweite Saisonhälfte. Am Wochenende steht eine Doppelrunde mit Auswärtsmatches gegen Gratwein und Leoben an.

Neu ist dabei, dass seit heuer alle Spieler verpflichtend Corona-Tests durchführen müssen. Grund dafür war ein Fall in der 2. Bundesliga, bei dem ein Spieler sein positives Ergebnis erst nach dem Match erhalten hat und in der Zwischenzeit das Virus so verbreitet hat. Nun zog die Bundesliga die Konsequenzen. „Lieber jedes Wochenende testen, als eine Infektion zu riskieren“, befürwortet UTTC Neusiedl Vorstands-Mitglied Gabriele Enz den Schritt.

Sportlich ändert das nichts an der bevorstehenden Doppelrunde. „Wir spielen in nächster Zeit nur gegen schlechter platzierte Teams, es sollten also zwei Siege drin sein“, ist Enz zuversichtlich. Allerdings liegen die Vereine im Liga-Mittelfeld alle sehr eng beinander. „Gegen die zwei Mannschaften ist alles möglich“, traut sich die Expertin vor dem Match keinen Tipp abzugeben. „Wenn unsere Burschen gut drauf sind, könnten wir zwei Siege holen“, ist Enz zuversichtlich.

Das leichtere Match erwarte die Neusiedler wohl gegen Gratwein. Leoben dagegen hat einen sehr tiefen Kader, daher komme es auch immer auf die Aufstellung am Matchtag an. „Man weiß vorher nie, wer bei ihnen aufspielt“, so Vorstandsmitglied Enz.

Schwer einzuschätzen ist das Kräfteverhältnis in der Liga auch, da viele Vereine noch Nachtragsmatches ausständig haben. „Wo wir stehen, wissen wir erst nach 17 Runden“, wartet man beim UTTC ab.