Heinz Fleischhacker: „Im Sommer ist dann Schluss“. Heinz Fleischhacker und Sankt Andrä gehen nach der Saison getrennte Wege.

Von Thomas Steiger. Erstellt am 10. April 2019 (03:27)
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Heinz Fleischhacker und der FC Sankt Andrä gehen nach Ende der Saison getrennte Wege. Vor allem den kleinen Kader und die geringe Trainingsbeteiligung waren ausschlaggebend für seine Entscheidung den Verein zu verlassen.

Die Saison verläuft für den FC Sankt Andrä ungemein holprig – nach einigen guten Spielen folgen immer wieder schwache Vorstellungen. Die Erwartungen im Verein waren vor Meisterschaftsstart sicher höher, als es die Tabelle aussagt: Man ist Sechster und liegt mit 22 Punkten im Niemandsland. Coach Heinz Fleischhacker zog jetzt die Konsequenzen und wird nach der Saison seinen Posten zur Verfügung stellen.

„Es war reiflich überlegt und die Entscheidung fiel mir auch nicht leicht. Aber wenn man alle Für und Wider objektiv betrachtet, geht sich das unterm Strich nicht mehr aus“, so Fleischhacker über die Trennung im Sommer. Vor allem die mangelnde Traningsbeteiligung und der knapp bemessene Kader waren ausschlaggebend, diesen Schritt zu setzen, wie Fleischhacker verrät: „Die Trainings waren immer wieder eine Wundertüte, ich musste improvisieren. Im Schnitt hatte ich aber nur sieben bis acht Spieler zur Verfügung. Das ist dann einfach zu wenig und nicht zielführend für die Zukunft.“

„Wir sind ihm für alles sehr dankbar“

Doch der Noch-Sankt Andrä-Coach bedankt sich schon jetzt: „Das sind tolle Jungs und das Umfeld passt auch. Es hat mir trotz allem Spaß gemacht.“ Sektionsleiter Wolfgang Rath dazu: „Wir haben noch einmal mit ihm geredet, aber das ist seine Entscheidung, die müssen wir akzeptieren. Wir sind ihm für alles, was er für uns und hier gemacht hat, sehr dankbar.“