Beim SK Pama bleibt alles beim Alten. Der SK Pama wird mit „seinen“ sechs Legionären im Frühjahr weitermachen.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 11. Dezember 2019 (02:25)
Jan Spodniak (r.) und seine slowakischen Mannschaftskollegen werden auch in der Rückrunde für den SK Pama auflaufen.
Plattini

Seit dem Wiederaufstieg vor drei Jahren ist der SK Pama zu einer Konstanten der Liga geworden, feierte vor einem Jahr sogar den Herbstmeistertitel. In der Hinrunde geriet zwar etwas Sand ins grüne Getriebe, doch mit Rang sechs kann – muss man nicht – zufrieden sein. Vor allem der Coach will weiter hinauf.

„Wir stehen zwar auf einem Cup-Platz, doch im Frühjahr verlange ich eine Rangverbesserung“, so Karl Prügger. Er selbst – jetzt schon Langzeittrainer beim SK – ist sich bewusst, dass eines Tages ein gesunder Schnitt oder Umbruch im Mannschaftsgefüge stattfinden muss. Leichter gesagt als getan – denn: Mit den sechs Slowaken (Peter Martinka, Radovan Nosko, Andrej Hrdlicka, Miroslav Pipiska, Ivan Palo und Jan Spodniak ist man mehr als zufrieden.

„Ich habe noch nie bei einem Verein gespielt, wo so charakterlich tolle Ausländer engagiert sind wie hier“, meint auch Rechtsverteidiger David Pototschnig. „Klar, wenn man einen guten Österreicher aus der Umgebung billig bekommt, würde man nachdenken“, erläutert Obmann Dieter Steiner. „Aber danach sieht es nicht aus.“

Für das Sextett aus der Slowakei bricht auch er eine Lanze: „Die sind voll in Ordnung.“ Einen hebt er heraus – Ivan Palo kam vor gut zehn Jahren als 15-Jähriger zum SK Pama, um die Reserve gegen ein Taschengeld und eine Wurstsemmel aufzupeppen. Der Youngster biss sich durch und ist heute aus der Vierer-Abwehrkette nicht mehr wegzudenken.