Der „Jumbo-Jet“ ist wieder gelandet: Bauer nun in Winden

Erstellt am 09. Dezember 2022 | 02:49
Lesezeit: 3 Min
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Christian „Jumbo“ Bauer ist nach seinem Abenteuer beim FC Andau nun in der 2. Liga Nord gelandet.
Foto: BVZ
Trainer-Tausendsassa Christian „Jumbo“ Bauer hat nach seinem Aus in Andau mit dem FC Winden rasch einen neuen Brötchengeber gefunden.

Dieser Steilpass samt Auflage war vielen Fußballkennern wohl klar und nachvollziehbar: Winden verpflichtete nach dem unerwarteten Rücktritt von Trainer Zoltan Fekete jetzt Christian Bauer als dessen Nachfolger.

Der Coach kennt die Liga (und auch den Klub, wo sein Neffe Wolfgang Bauer als Spielführer kickt) in- und auswendig. Bei seinen Engagements – wie zuletzt in Andau (Auftsieg in die Burgenlandliga) sowie dem UFC Pama (Breitenbrunn, Gols, Weiden, Podersdorf und Neusiedl 1b stehen auch auf seiner Visitenkarte) – war er durchaus erfolgreich.

Eigentlich wollte Bauer die Andauer auch im Frühjahr 2023 coachen, doch lediglich sechs Punkte in der höchsten burgenländischen Spielklasse waren den Funktionären rund um Obmann Roland Peck zu wenig. „Ich hatte dem Vorstand gesagt, dass man mit einigen Veränderungen im Winter noch etwas bewirken könnte“, so der Trainer. „Doch dass ich da auch gleich dazu gehöre, kam schon überraschend.“

Bauer setzt auf die Eigenbauspieler

Vor zwei Wochen wurde Bauer erstmals von Windens Sportlicher Leitung rund um Lukas Gorgosolich und Markus Huszar kontaktiert. „das war die einzige Aufgabe, die mich wirklich gereizt hat“, meint er.

Kontaktiert wurde er zudem noch von (Ex-) Regionalliga-Klub Bruck/Leitha sowie einem weiteren Verein aus der 2. Liga Nord. „Obmann Karl Leidenfrost möchte mit mir längerfristig planen. Bis zum Sommer habe ich einmal fix zugesagt. Dann schauen wir weiter“, erläutert Bauer.

Trainingsstart ist am 17. Jänner 2023. Nach dem Abgang von Offensivspieler Filip Turlik will Bauer vermehrt auf Eigenbauspieler setzen. Kicker wie Manuel Kientzl, Marvin Höllisch oder Nico Pingitzer hätten durchaus Potenzial für die Liga, konnten aber aus beruflichen und ausbildungstechnischen Gründen nur selten trainieren. Das soll sich ab der Rückrunde ändern.

„Junge Spieler benötigen jede Übungseinheit, vor allem, um sich an das Tempo und die Zweikämpfe zu gewöhnen“, weiß Bauer. Stichwort Neuverpflichtungen? „Sollte sich ein Schnäppchen ergeben, wollen wir schon zuschlagen.“